Facebook Fanseite bringt auch schlechte Reputation

Einige Firmen nutzen Social Media um das Unternehmen bei Facebook, Google-Plus oder Twitter zu präsentieren. Eine Facebook-Fanpage kann das Image einer Firma verbessern. Dafür muss man aber auch einige Richtlinien beachten.

 

Fanpage bedarf Vorbereitung

Häufig wird vergessen, dass soziale Netzwerke als Anlaufpunkt für öffentliche Kritik genutzt werden. Schlechte Kritik wird viel häufiger verbreitet als positive Erfahrungen. Mehr als 40 Prozent von IT-Unternehmen haben keinen Plan vorbereitet, wenn Sie aufgrund schlechter Kritik in eine Krise geraten. Dies stelle eine Umfrage von BITKOM heraus. In der Fachsprache bezeichnet man massenhafte Kritik als Shitstorms. Der Hightech-Verband BITKOM hat dieses Verhalten genauer unter die Lupe genommen. 172 Firmen aus der IT-Branche wurden zum diesem Thema befragt. Lt. Bernhard Rohleder, dem Hauptgeschäftsführer von BITKOM sollten Organisationen personell und strukturell auf einen Shitstorm vorbereitet sein. Ansonsten könne ein erheblicher Schaden für Reputation und Image entstehen. 60 Prozent der Befragten nutzen momentan schon Facebook als Kommunikationsmittel mit Kunden und anderen Interessengruppen.

Social Media Phänomen

Vor einigen Jahren tauchte ein Phänomen des Shitstorms auf, durch die Verbreitung von Nachrichten in sozialen Netzwerken im deutschsprachigen Raum. Firmen wie Deutsche Bahn, Nestlé, oder ING DiBa Direktbank waren davon betroffen. Preiserhöhungen, Service oder weltanschauliche Gegensätze sind die Thematiken der Kunden, die zum Beispiel als Reaktion auf einen Werbesport in Form eines Shitstorms erfolgten.

Fazit:

Eine Fanpage bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken muss gut organisiert sein um eventuelle Shitstorms abwegen zu können.

 

Mehr zum Autor dieses Artikels

Dirk Schiff ist Autor der Bücher "Geheimnis SEO" sowie "Social SEO"und Gründer der Agentur In-Seo.de.
Es liegen insgesamt Artikel von diesem Autor vor.

Email  • Google+ • Facebook  • Twitter

Be Sociable, Share!

    Short URL: http://www.it-journal.de/?p=794

    Leave a Reply