Hacker finden alles – mehr als 9000 üble Internetseiten täglich

Safe Browsing hat einen Bericht herausgebracht, der besagt, dass täglich ungefähr 9500 gefährliche Internetseiten auftauchen. Besonders die sogenannten 

Hacker

sind in diesem Jahr sehr populär geworden. Die Urheber dieser Internetfalle breiten sich besonders gern in Deutschland aus. Google an sich unterscheidet in zwei Kategorien.

Den vertrauensvoll wirkenden Seiten nicht vertrauen

Die erste Kategorie sind die Online-Kriminellen selbst, die die Seiten anlegen. Die zweite Kategorie sind zunächst harmlose Auftritte im Netz, die jedoch Hacker für ihre Zwecke nutzen. Monatlich werden so mehr als 100000 Schadcodes identifiziert. Internetnutzer, die eine solche Seite aufrufen, bekommen einen Schädling auf ihrem PC installiert, den sie natürlich nicht bemerken. Dieser kann genutzt werden, um beispielsweise die Bankdaten auszuspionieren. Manche missbrauchen den Computer dann auch einfach als Spamschleuder. Oftmals werden auch Internetseiten erstellt, die dem PayPal oder auch eBay sehr nahe kommen. Die Gangster lassen die Seiten so vertrauensvoll aussehen, dass zunächst kein Verdacht bei dem Nutzer entsteht. Wer sich nun auf diesen Seiten befindet, wird ausspioniert. Google hat in zwei Monaten nicht viel weniger als 500000 dieser Phishing-Seiten gefunden.

Schutzmechanismen werden besser – Hacker aber auch

Die meisten Betreiber dieser Phishing-Seiten sind in Brasilien, Deutschland und den USA zu finden. Die Hauptziele liegen ebenfalls in diesen drei Gebieten. Google lässt sich aber nicht lumpen und bringt am Tag mehr als 12 Millionen Warnungen heraus, wenn ein Nutzer versucht eine bereits entlarvte Internetseite zu nutzen. Jedoch werden es immer mehr und die Schwierigkeit liegt nunmehr in dem Auffinden. Nicht nur die Schutzmechanismen entwickeln sich weiter, sondern auch die Fähigkeiten der Hacker. Die guten Phishing-Seiten sind meist nur für eine bestimmte Zielgruppe und nicht länger als eine Stunde erreichbar. Diese zu entdecken ist mehr als schwierig. Wird eine Internetseite von Google entdeckt und kommt in das Warnsystem, wird einfach die Adresse geändert und schon kann sie wieder Schaden anrichten. Auch der automatische Wechsel der Adresse ist mittlerweile Gang und Gebe.

Der fast perfekte Schutz

Grundvoraussetzung für den Schutz vor solchen Hacker-Seiten ist ein guter Virenscanner mit einer aktuellen Signatur. Dieser kann das Infektionsrisiko zumindest stark begrenzen. Wer sich ganz sicher sein will, sollte einen Profi zu Rate ziehen, denn dieser verwendet eine Kombination aus unterschiedlichen Wirkstoffen. Um Internetseiten zu schiffen, sollte eine Browser-Erweiterung vorgenommen werden. Diese richtet sich nach den Erfahrungen und warnt den Nutzer immer davor eine Webseite zu besuchen, wenn sie als nicht vertrauenswürdig eingestuft ist. Zusätzlich können weiterführende Tools für den Browser und die Sicherheit installiert werden. Am einfachsten und besten ist die Einrichtung eines virtuellen Sandkastens, in dem der Browser verschwindet. Die Software ist dann für das restliche System nicht mehr auffindbar. Sollte eine verseuchte Webseite dennoch besucht werden und hat diese ihre Schädlinge installiert, können diese nicht an das Betriebssystem gelangen.

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