Journalisten bewerten Social Media
Journalisten und Social Media
Journalisten bewerten Social Media
Quantität zählt in punkto Kommunikation in Bezug auf Social Media mehr als Qualität. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Anzahl der Fans bei Facebook, Twitter oder Google-Plus. Eine aktuelle Studie von News Aktuell und Faktenkontor zeigt dies deutlich.
Das Hamburger Beratungsunternehmen Faktenkontor und News Aktuell nahmen in der Studie „Social Media Trendmonitor“ die Meinung von Journalisten unter die Lupe. Befragt wurden Pressesprecher und Journalisten. 52 Prozent der Befragten waren Pressesprecher und 58 Prozent Journalisten. Vor allem zählt die Anzahl der Kontakte. Reputation und Qualität des Dialogs wurden nicht ganz so hoch eingestuft. 39 Prozent sind der Meinung, dass die Tonalität von Erwähnungen im sozialen Netz wichtig sind. Ein Drittel der Redakteure halten die Intensität von Dialogen für bedeutend. Die Art des vernetzten Personenkreises wurde als weniger wichtig eingestuft. Hinsichtlich eines vernünftigen Suchmaschinenmarketings mit Social Media zeigen sich in der Praxis starke Ergebnisse mit gezielten Kommunikationspartnern und Followern. Vielleicht ist der Grund des Ergebnisses eine Unzufriedenheit mit der Nutzung von Social Media bei Journalisten und Pressesprechern.
Facebook und Twitter – Lohnt sich die Investition?
Nur jeder Zehnte Befragte ist der Meinung, dass sich Investitionen in Twitter oder Facebook ganz gelohnt haben. Ein Viertel der Redaktionen und ca. ein Drittel der Unternehmen meinten, dass sich die Investitionen teilweise gerechtfertigt haben. Obwohl die Ergebnisse nicht sehr positiv beurteilt wurden, waren die Befragten überwiegend der Meinung, Social Media wirke sich auf den persönlichen Erfolg aus. D.h. die eigene Arbeit wird durch das Social Web als erfolgreicher bezeichnet. Davon waren 49 Prozent PR-Agenturen, Journalisten mit 46 Prozent, Pressestellen mit 43 Prozent vertreten. Jeder Fünfte nutzt noch kein Social Media bzw. Social Web an seinem Arbeitsplatz. Auch dort schlummert noch Potential für die Nutzung der sozialen Netzwerke bei der Arbeit, falls es erlaubt ist? (Journalisten 19 Prozent, Pressestellen 21 Prozent).
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