Im Jahr 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben DSW: „Zunehmende …

16. Mai 2018
Im Jahr 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben
DSW: „Zunehmende …

Hannover (ots) – Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten. Während heute 55 Prozent der 7,62 Milliarden Erdenbürger Stadtbewohner sind, werden es im Jahr 2050 voraussichtlich zwei Drittel (68 Prozent) sein. Besonders stark nimmt die Urbanisierung in Entwicklungs- und Schwellenländern zu, wie die heute veröffentlichten World Urbanization Prospects der Vereinten Nationen zeigen. Weltweit wird die Zahl der Stadtbewohner den Projektionen zufolge bis zum Jahr 2050 um 2,5 Milliarden Menschen zunehmen, fast ausschließlich in Asien und Afrika. In Deutschland leben schon heute drei von vier Bewohnern (77 Prozent) in Städten, im Jahr 2050 werden es voraussichtlich 84,3 Prozent sein.

Bessere Versorgung in Städten möglich

„Die Verstädterung bietet Menschen in armen Ländern die Chance auf einen höheren Lebensstandard – wenn eine geplante Stadtentwicklung erfolgt“, sagt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW). „In den Metropolen lassen sich medizinische Versorgung, Schulen und andere öffentliche Dienstleistungen mit niedrigeren Pro-Kopf-Kosten als in ländlichen Gebieten bereitstellen. Voraussetzung für eine geplante Stadtentwicklung ist jedoch, dass gezielt in solche Angebote investiert wird. Dabei müssen vor allem die Bedürfnisse von benachteiligten Gruppen berücksichtigt werden. Nur so können sich die Lebensperspektiven der Stadtbewohner in armen Ländern verbessern.“

Über die DSW

Die DSW ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ziel unserer Arbeit ist es, zur Umsetzung des Menschenrechts auf Familienplanung und zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Jugendliche sind daher die wichtigste Zielgruppe unserer Projekte. Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen wir Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter.

Weitere Informationen

– Internetseite der Vereinten Nationen (ab 17 Uhr aktuelle Daten verfügbar): https://esa.un.org/unpd/wup/ – Infoblatt mit Highlights der World Urbanization Prospects: http://bit.ly/WUP-Highlights – Grafik: Die größten Städte weltweit unter http://bit.ly/5-Megastaedte – Grafik: Anteil der Stadtbevölkerung nach Regionen 1990, 2018 und 2050 unter http://bit.ly/Anteil-Stadtbevoelkerung

Quellenangaben

Textquelle:Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/24571/3945595
Newsroom:Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
Pressekontakt:Leonie Müßig
Pressereferentin
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Hindenburgstr. 25
30175 Hannover
Telefon: 0511 94373-38
E-Mail: leonie.muessig@dsw.org
Internet: www.dsw.org

Weitere interessante News

Studie: Herzinfarkt ist Schreckgespenst jedes zweiten Deutschen München (ots) - - 42 Prozent der Deutschen fordern mehr Forschung zu Herzinfarkt- Jahrestagung der Gesellschaft für Kardiologie vom 4. bis 7. April 54 Prozent der Bundesbürger fürchten sich vor einem Herzinfarkt.(1) Und sie wünschen sich größere Forschungsanstrengungen, um die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern und neue innovative Medikamente zu entwickeln.(1) Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologi...
Auch viele jüngere Menschen sorgen sich um Pflegebedürftigkeit Mainz (ots) - Immer mehr Deutsche befassen sich mit der Möglichkeit, selbst pflegebedürftig zu werden. Das geht aus einer repräsentativen, bundesweiten Umfrage des Instituts infratest dimap hervor, die der Südwestrundfunk für den SWR Bürgertalk "mal ehrlich..." in Auftrag gegeben hat. Wie der SWR mitteilt, haben sich 61 Prozent der 1009 Befragten bereits intensiv mit dem Thema Pflege befasst, 27 Prozent haben sich sogar Informationen in einem Pflegeheim oder Pflegestützpunkt besorgt. Die Sorge u...
Unter den Linden: Schönes, neues Deutschland – Welche Rezepte finden die Parteien für … Bonn (ots) - Eine alte Weisheit besagt, dass nichts so beständig sei, wie der Wandel. So gesehen erleben wir derzeit nichts wirklich Neues, wenn wir über den sich vollziehenden gesellschaftlichen Wandel diskutieren. Aber dennoch, der Wandel erscheint uns allgegenwärtig und nahezu pausenlos werden wir mit ihm konfrontiert. Klimawandel, demografischer Wandel, digitaler Wandel, der Wandel in den internationalen Beziehungen - die Geschwindigkeit der gesellschaftlichen Veränderungen überfordert viel...

Über Presseportal.de

presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.

© Copyright 2017. IT Journal.