Jugendforscher für Social Media erst ab 16 Jahren

Junge Leute mit ihren Smartphones (Archiv)

Kempten () – Der Jugendforscher Simon Schnetzer fordert für ein Social-Media-Verbot für Menschen unter 16 Jahren nach australischem Vorbild.

„Gerade junge Frauen und psychisch stark belastete Menschen befürworten ein Verbot besonders häufig“, sagte er dem Nachrichtenportal Watson. Etwa die Hälfte aller jungen Menschen sei selbst Befürworter einer solchen Einschränkung, das habe seine aktuelle Trendstudie „Jugend in Deutschland 2025“, die am 20. Mai veröffentlicht wird, ergeben. „Sie sehen Social Media in jungen Jahren nicht als Chance, sondern als Belastung des Lebens.“

In Schnetzers Workshops berichteten Jugendliche zunehmend von Mobbing, Schlafentzug und Suchtverhalten, was mit ihrer Social-Media-Nutzung einhergehe. Es sei die Aufgabe von Eltern, Politik und Plattformbetreibern, Kinder davor zu schützen. „Viele Jugendliche verschwinden in anderen Welten, Zwängen und Süchten“, sagte Schnetzer. Schuld seien die auf Profit ausgerichteten Social-Media-Portale: „Die Logik der Plattformen fördert die Sucht und Konsumneigung – wer sich was anderes einredet, träumt.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit ihren Smartphones (Archiv)

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