Prien für strengere Altersbeschränkungen bei Instagram und Tiktok
Berlin () – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat sich für strengere Altersbeschränkungen bei Instagram und Tiktok ausgesprochen.
Ab welchem Alter die Nutzung erlaubt werden solle, werde in den nächsten Wochen eine Expertenkommission prüfen, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“. Außerdem kritisierte Prien den Social-Media-Konsum und die Bildschirmzeiten vieler Eltern. „Das fängt ganz früh an. Manche Eltern schauen heute mehr aufs Handy als in den Kinderwagen. Babys brauchen Blickkontakt.“
Auf die Frage, ab wann Kinder ihr erstes eigenes Handy haben sollten, antwortete Prien: „Meine feste Überzeugung: Jedes halbe Jahr, das ohne geht, ist ein gewonnenes. Und auf keinen Fall sollte es ein Handy geben, bevor jemand gut lesen kann und in der Lage ist, ganze Bücher zu lesen.“
Angesprochen auf die frühe Konfrontation von Kindern und Jugendlichen mit pornografischen Inhalten im Netz, gestand Prien, auch sie habe sich als Jugendliche die erotische Literatur vom Nachtschrank ihres Vaters gemopst. Die sei allerdings auf Englisch gewesen. „Meine Eltern fragten mich, ob ich darüber reden will, was ich natürlich nicht wollte, weil es ungemein peinlich war.“
Erotische Literatur als Jugendliche zu lesen, sei aber etwas völlig anderes, als die Bilder zu sehen, die heute im Internet stehen. Da gehe es nicht mehr um „Frühsexualisierung“, sondern um „Traumatisierung“. Positiv hob Prien das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern hervor. Das sei laut Aussage von Kindern und Jugendlichen selbst, so gut wie nie zuvor. „Der Großteil der Eltern kümmert sich hingebungsvoll.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | TikTok-Logo (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Karin Prien
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
Bundesfamilienministerin Karin Prien, CDU, Instagram, TikTok, Süddeutsche Zeitung
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Nicht erwähnt.
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Berlin
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Bundesfamilienministerin Karin Prien plädiert für strengere Altersbeschränkungen bei Instagram und TikTok, kritisiert den hohen Medienkonsum von Eltern und betont die Wichtigkeit von echten sozialen Interaktionen für Kinder.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Auslöser für die Forderungen von Bundesfamilienministerin Karin Prien nach strengeren Altersbeschränkungen bei Instagram und TikTok sind die Bedenken über die Auswirkungen von Social Media auf Kinder und Jugendliche, insbesondere in Bezug auf den Konsum von pornografischen Inhalten und die Bildschirmzeit der Eltern. Prien betont die Notwendigkeit, Kinder vor negativen Einflüssen zu schützen und die Bedeutung von direktem zwischenmenschlichen Kontakt hervorzuheben.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Bundesfamilienministerin Karin Prien hat sich für strengere Altersbeschränkungen bei Instagram und TikTok ausgesprochen und kritisiert den Social-Media-Konsum sowie die Bildschirmzeiten der Eltern. Sie betont die Notwendigkeit einer Expertenkommission zur Prüfung der Nutzungsalter und stellt fest, dass positives Elternengagement weiterhin groß ist, auch wenn sie die Gefahren digitaler Inhalte für Kinder betont.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen sind: stärkere Altersbeschränkungen bei Instagram und TikTok, kritischer Social-Media-Konsum von Eltern, Babys benötigen Blickkontakt, Verzögerung des ersten Handys, Konfrontation mit pornografischen Inhalten führt zu Traumatisierung, positives Eltern-Verhältnis zu Kindern.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) zitiert. Sie spricht sich für strengere Altersbeschränkungen bei Instagram und TikTok aus und betont, dass das Nutzungsalter von einer Expertenkommission in den nächsten Wochen geprüft werden soll. Zudem kritisiert sie den hohen Social-Media-Konsum von Eltern, da dieser negative Auswirkungen auf die Kinder haben könne.
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