Digitalminister will DSL nicht abschalten
Berlin () – Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) spricht sich gegen eine flächendeckende Abschaltung der DSL-Technologie aus.
„Es ist sicher nicht der richtige Weg, einfach nur abzuschalten“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Das habe man in der Vergangenheit zu oft gemacht. „Wir müssen mal wieder etwas anschalten.“ Das mache man jetzt beim Glasfaser, dessen Ausbau man beschleunige, indem man ihn zum überragenden öffentlichen Interesse definiert und Genehmigungsverfahren vereinfacht habe.
Allerdings wies Wildberger auch darauf hin, dass lediglich jeder vierte Kunde Glasfaser auch tatsächlich wähle, wenn es ihm angeboten werde. Dies führte der CDU-Politiker darauf zurück, dass man in der Vergangenheit stark auf Kupferkabel – etwa mit der DSL-Technologie – gesetzt habe. Derzeit erreiche man beim Glasfaser eine Anschlussfähigkeit von 50 Prozent, so Wildberger. „Bis zum Ende der Legislaturperiode wollen wir die 70 Prozent knacken.“
Kritik an Ausbauplänen bei Glasfaser hatte es zuletzt aus der Wohnungswirtschaft gegeben. Er nehme die Kritik ernst, versicherte Wildberger, sagte aber auch: „Aber wir müssen in diesem Land auch lernen, Prioritäten zu setzen, auch wenn es nicht allen passt. Wenn man etwas macht, und alle sind am Ende glücklich, hat man wahrscheinlich nicht viel gemacht.“ Er schaue darauf, was das richtige Ergebnis sei und welchen Weg man dahin nehmen müsse. „Der Weg zum Tor ist nicht immer eine Gerade“, sagte der Digitalminister.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Netzwerk-Patchpanel (Archiv) |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Karsten Wildberger
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
CDU, Funke-Mediengruppe
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Nicht erwähnt
An welchem Ort spielt die Handlung?
Berlin
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) spricht sich gegen die flächendeckende Abschaltung der DSL-Technologie aus und betont die Notwendigkeit, den Glasfaser-Ausbau voranzutreiben, während er auf die Herausforderung hinweist, dass nur jeder vierte Kunde Glasfaser wählt.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Auslöser für die Aussage von Digitalminister Karsten Wildberger ist die Diskussion um die zukünftige Technologie für Internetverbindungen in Deutschland. Wildberger spricht sich gegen eine flächendeckende Abschaltung der DSL-Technologie aus und betont die Notwendigkeit, den Glasfaserausbau zu beschleunigen, während er auf die gegenwärtige Herausforderung hinweist, dass viele Kunden Glasfaseranschlüsse nicht wählen. Dies reflektiert sowohl technische als auch politische Prioritäten im Bereich der digitalen Infrastruktur.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat in einem Interview betont, dass eine flächendeckende Abschaltung der DSL-Technologie nicht der richtige Weg sei und dass es wichtig sei, den Glasfaserausbau voranzutreiben. Er nahm die Kritik aus der Wohnungswirtschaft ernst, forderte jedoch, Prioritäten zu setzen, auch wenn dies nicht allen Seiten gefalle.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: flächendeckende Abschaltung der DSL-Technologie wird abgelehnt, Notwendigkeit, wieder etwas anzuschalten, Beschleunigung des Glasfaserausbaus, Definition des Glasfaserausbaus als überragendes öffentliches Interesse, Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, nur jeder vierte Kunde wählt Glasfaser, Anschlussfähigkeit von 50 Prozent beim Glasfaser, Ziel von 70 Prozent Anschlussfähigkeit bis zum Ende der Legislaturperiode, kritische Rückmeldungen aus der Wohnungswirtschaft, Prioritäten setzen trotz Kritik, der Weg zum Ziel ist nicht immer gradlinig.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Im Artikel wird eine Stellungnahme von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) zitiert, der sich gegen eine flächendeckende Abschaltung der DSL-Technologie ausspricht. Er betont, dass es nicht der richtige Weg sei, einfach abzuschalten, und fordert, dass man Prioritäten setzen müsse, selbst wenn dies nicht jedem gefällt.
- Mehrheit unterstützt Mindestalter für Social-Media-Nutzung - 4. Dezember 2025
- EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen KI-Zugang zu Whatsapp - 4. Dezember 2025
- Schulze will mit KI und Handyüberwachung Terroranschläge verhindern - 4. Dezember 2025









