Forsa: Mehrheit für Social-Media-Verbot bei Kindern

Junge Menschen nutzen Smartphones, während eine Debatte über Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige stattfindet.

Forsa: Mehrheit für Social-Media-Verbot bei Kindern

() – Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich dafür aus, Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang zu Sozialen Medien wie Tiktok oder Instagram zu verbieten.

Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“. Danach sind 54 Prozent für ein Social-Media-Verbot. 41 Prozent sind gegen Einschränkungen. Fünf Prozent äußern sich nicht. Zuletzt hatten sich Stimmen aus der Politik gemehrt, nach australischem Vorbild auch hierzulande eine Altersgrenze für die Nutzung sozialer Medien einzuführen.

Besonders hoch ist der Anteil der Verbots-Befürworter unter Eltern und Älteren. Von den Personen, in deren Haushalten Kinder leben, sowie den ab 60-Jährigen sprechen sich jeweils 60 Prozent dafür aus. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es deutlich weniger, aber auch noch die Mehrheit (51 Prozent). Auch die Anhänger von Union (54 Prozent), SPD (69 Prozent) und Linke (57 Prozent) sind mehrheitlich dafür, Tiktok und Co. für jüngere Jugendliche zu verbieten. Nur die Wähler der Grünen (53 Prozent) und der AfD (49 Prozent) sind mehrheitlich anderer Meinung.

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Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa für den „Stern“ und RTL am 14. und 15. August telefonisch erhoben. Datenbasis: 1.001 Befragte.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit ihren Smartphones (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?

Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Daher kann ich keine Namen zurückgeben.

Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?

Stern, Forsa, Union, SPD, Linke, Grüne, AfD, RTL Deutschland

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?

Das beschriebene Ereignis fand am 14. und 15. August statt.

An welchem Ort spielt die Handlung?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?

Eine Forsa-Umfrage zeigt, dass 54 Prozent der Deutschen für ein Verbot von Sozialen Medien für unter 16-Jährige sind, wobei dieser Anteil besonders unter Eltern und älteren Menschen hoch ist.

Was war der Auslöser des Geschehens?

Der Hintergrund für die Forderung nach einem Verbot von Sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind zunehmende Bedenken hinsichtlich der negativen Auswirkungen dieser Plattformen auf die Entwicklung junger Menschen. Besonders Eltern und ältere Bevölkerungsgruppen sind besorgt über Themen wie Cybermobbing, Suchtverhalten und psychische Gesundheit. Politische Stimmen plädieren ebenfalls für die Einführung einer Altersgrenze, inspiriert von internationalen Beispielen wie Australien.

Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?

Die Umfrage zeigt, dass eine Mehrheit der Deutschen, insbesondere Eltern und ältere Personen, für ein Verbot von sozialen Medien für unter 16-Jährige ist. Politische Stimmen fordern zudem, ähnlich wie in Australien, eine Altersgrenze für die Nutzung dieser Plattformen einzuführen.

Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: erhöhte Unterstützung für ein Verbot von Sozialen Medien unter 16 Jahren, mögliche Einführung einer Altersgrenze für die Nutzung sozialer Medien, überwiegende Zustimmung unter Eltern und älteren Menschen, unterschiedliche Meinungen zwischen Altersgruppen und politischen Anhängerschaften.

Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?

Im Artikel wird keine direkte Stellungnahme oder Reaktion einer spezifischen Person oder Organisation zitiert. Es werden jedoch Umfrageergebnisse präsentiert, die zeigen, dass eine Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) ein Verbot von sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren befürwortet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH