Dobrindt verteidigt umstrittene Späh-Software von Palantir

Alexander Dobrindt verteidigt umstrittene Palantir-Software zur Verbrechensbekämpfung in Berlin.

Dobrindt verteidigt umstrittene Späh-Software von Palantir

() – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verteidigt die umstrittene Späh- des US-Unternehmens Palantir.

„Ich habe kein Störgefühl gegenüber einer Software, nur weil sie vom Anbieter Palantir kommt. Mir geht es darum, dass wir Verbrechen aufklären und weitere verhindern können“, sagte der CSU-Politiker dem „Stern“. Gutachten des Fraunhofer-Instituts hätten zudem den Vorwurf widerlegt, dass es zu Datenabflüssen in die kommen könne. „Darum kann ich die Aufregung um diese Software nicht nachvollziehen“, so Dobrindt weiter.

Das mithilfe von KI arbeitende Programm steht in der Kritik, weil mit seiner Hilfe die US-Einwanderungsbehörde in Echtzeit Menschen verfolgt, der umstrittene Firmengründer Peter Thiel gilt zudem als enger Trump-Vertrauter. Das Bundesinnenministerium erarbeitet derzeit die Rechtsgrundlagen zur Einführung einer neuen Plattform zur automatisierten Datenanalyse. „Das geschieht – und anbieteroffen.“

Neue digitale Befugnisse und der von KI würden die 55.000 Bundespolizisten stark entlasten, so der Minister. Sowohl das neue Bundespolizeigesetz als auch das Bundeskriminalamtsgesetz befänden sich bereits in der Ressortabstimmung. Beide Gesetzentwürfe sollen „im Laufe der nächsten Wochen“ dem Kabinett vorgelegt werden.

Siehe auch:  EU-Kommission wirft Temu Verstöße gegen DSA vor
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt am 21.08.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?

Alexander Dobrindt, Peter Thiel

Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?

CSU, Palantir, Fraunhofer-Institut, US-Einwanderungsbehörde, Peter Thiel, Bundesinnenministerium, Bundespolizei, Bundeskriminalamt

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?

21.08.2025

An welchem Ort spielt die Handlung?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verteidigt die umstrittene Späh-Software von Palantir, betont ihre Bedeutung zur Verbrechensbekämpfung und berichtet von positiven Gutachten, während neue Gesetze zur automatisierten Datenanalyse in Arbeit sind.

Was war der Auslöser des Geschehens?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Einführung einer umstrittenen Späh-Software des US-Unternehmens Palantir, die vom Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verteidigt wird. Die Software steht unter Kritik wegen der Verbindung zu datenschutzrechtlichen Bedenken und der Überwachung durch die US-Einwanderungsbehörde. Dobrindt argumentiert, dass die Software zur Verbrechensbekämpfung beitrage und bezieht sich auf Gutachten, die Vorwürfe eines Datentransfers in die USA entkräften.

Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verteidigt die umstrittene Späh-Software von Palantir und sieht keinen Grund für die öffentliche Aufregung, da Gutachten Datenabfluss-Vorwürfe entkräften würden. Währenddessen arbeiten die Behörden an gesetzlichen Grundlagen zur Einführung der Software, die die Bundespolizei entlasten soll.

Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Gesetzesänderungen zur Einführung einer neuen Plattform zur automatisierten Datenanalyse, Entlastung der 55.000 Bundespolizisten, erheblicher Einsatz von KI, Rechtsgrundlagen für neue digitale Befugnisse.

Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zitiert. Er verteidigt die umstrittene Späh-Software des Unternehmens Palantir und sagt: "Mir geht es darum, dass wir Verbrechen aufklären und weitere verhindern können." Dobrindt hebt hervor, dass Gutachten des Fraunhofer-Instituts die Bedenken bezüglich möglicher Datenabflüsse in die USA widerlegt hätten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH