Bund und Länder treiben Digitalisierung der Justiz weiter voran
Leipzig () – Bund und Länder haben am Freitag weitere Schritte zur Digitalisierung der Justiz beschlossen und Streitfragen ausgeräumt. Insbesondere ging es auf dem Treffen der Justizminister am Freitag in Leipzig, dem sogenannten Bund-Länder-Digitalgipfel, um die Frage, wie die 210 Millionen Euro, die der Bund in den Jahren 2027 bis 2029 bereitstellt, verteilt werden sollen.
So soll unter anderem eine bundeseinheitliche „Justizcloud“ vorangetrieben werden soll, ein länderübergreifendes gemeinsames Registerfachverfahren, eine Modernisierung der Grundbuchverfahren, eine deutsche „Beweismittelcloud“, eine digitale Rechtsantragstelle, zivilgerichtliche Online-Verfahren oder eine Digitalisierung der Zwangsvollstreckung, etwa durch ein „Vollstreckungsregister“. Auch Vorhaben zur Nutzung sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ in der Justiz sollen besonders in den Fokus genommen werden.
Jedes Projekt muss laut Beschluss vom Freitag eine Wirtschaftlichkeitsanalyse, eine Risikobetrachtung, und einen Beitrag zu strategischen Zielen der Justiz vorweisen. Auf dieser Basis soll dann zuerst eine Priorisierung erfolgen, Bund und Länder wollen dann gemeinsam entscheiden, welche Projekte in das Portfolio aufgenommen werden. „Mir war es bei der Digitalsäule des neuen Pakts wichtig, dass die Länder bei der Auswahl der zu finanzierenden Projekte zustimmen müssen“, sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) nach dem Treffen. Das sei nun so beschlossen worden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Amtsgericht (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Georg Eisenreich
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
Bund, Länder, Justizminister, Bayern, Georg Eisenreich, CSU
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Datum: Freitag (konkretes Datum nicht erwähnt)
An welchem Ort spielt die Handlung?
Leipzig
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Bund und Länder haben beim Bund-Länder-Digitalgipfel in Leipzig die Digitalisierungsinitiative der Justiz vorangetrieben, indem sie die Verteilung von 210 Millionen Euro für Projekte wie eine "Justizcloud" und digitale Verfahren beschlossen und eine gemeinsame Priorisierung der Vorhaben festlegten.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war die Notwendigkeit, die Justiz in Deutschland zu digitalisieren und zu modernisieren, um Effizienzsteigerungen und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern zu erreichen. Der Anlass war das Treffen der Justizminister, bei dem die Verteilung von 210 Millionen Euro Fördermitteln diskutiert wurde, um verschiedene digitale Projekte in der Justiz umzusetzen.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Im Artikel wird beschrieben, dass Bund und Länder auf dem Bund-Länder-Digitalgipfel in Leipzig weitere Schritte zur Digitalisierung der Justiz beschlossen haben, einschließlich der Einführung einer bundesweiten Justizcloud und Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Justizminister haben betont, dass die Auswahl der finanzierten Projekte nur mit Zustimmung der Länder erfolgen soll, um eine gemeinsame Entscheidungsbasis zu schaffen.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Digitalisierung der Justiz, bundeseinheitliche Justizcloud, länderübergreifendes Registerfachverfahren, Modernisierung der Grundbuchverfahren, deutsche Beweismittelcloud, digitale Rechtsantragstelle, zivilgerichtliche Online-Verfahren, Digitalisierung der Zwangsvollstreckung, Nutzung von Künstlicher Intelligenz, Erstellung von Wirtschaftlichkeitsanalysen, Risikobetrachtungen, Priorisierung der Projekte, gemeinsame Entscheidungsfindung von Bund und Ländern, Zustimmung der Länder zur Auswahl der finanzierten Projekte.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) zitiert. Er betont, dass es ihm wichtig war, dass die Länder bei der Auswahl der zu finanzierenden Projekte im Rahmen der Digitalisierung der Justiz zustimmen müssen, und erklärt, dass dies nun beschlossen wurde.
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