Politiker fordern Signal gegen US-Dominanz bei Cloud-Diensten

Politiker diskutieren digitale Souveränität Europas vor Gipfel; Computer-Nutzer im Fokus.

Politiker fordern Signal gegen US-Dominanz bei Cloud-Diensten

() – Kurz vor dem „Gipfel für europäische digitale Souveränität“ in Berlin fordern Politiker von Union und SPD ein deutliches Zeichen gegen die starke Stellung von US-– und Softwareanbietern.

„Europa bleibt nur konkurrenzfähig, wenn wir enger zusammenarbeiten, gezielt investieren und eigene Lösungen konsequent skalieren“, sagte der Obmann der SPD-Fraktion im Bundestagsdigitalausschuss, Johannes Schätzl, dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „Wir dürfen uns nicht dauerhaft auf China und die USA verlassen, wir müssen unsere digitale selbst gestalten“, mahnte Schätzl. Hard- und sei längst zu geopolitischen Faktoren geworden.

Für eine stärkere europäische Ausrichtung bei digitalen Technologien plädiert auch das Bundesdigitalministerium. „Einseitige Abhängigkeiten bergen grundsätzlich Gefahren“, sagte Thomas Jarzombek (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Digitalministerium, dem „Handelsblatt“. Viele Beschaffungsentscheidungen lägen zwar bei den Unternehmen, doch ein „guter Teil dieser Nachfrage“ nach Cloudlösungen könne auch durch deutsche KI-Start-ups und den IT-Mittelstand gedeckt werden.

Der Vorsitzende des Bundestagsdigitalausschusses, Hansjörg Durz (CSU), gab zu bedenken, dass digitale Abhängigkeiten „nahezu alle Lebensbereiche sowie die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes“ beträfen. Er erwarte daher konkrete Initiativen aus der europäischen Wirtschaft. „Digitale Souveränität wir nicht durch Isolierung und eine Verengung des Marktes, sondern durch die koordinierte Zusammenarbeit über alle Ebenen und Ländergrenzen hinweg“, sagte Durz der Zeitung. Notwendig sei eine „pragmatische Cloud-Nutzung mit europäischen Sicherheitsstandards“ und gleichzeitig ein „systematischer Ausbau souveräner europäischer Alternativen“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Computer-Nutzer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?

Johannes Schätzl, Thomas Jarzombek, Hansjörg Durz

Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?

Union, SPD, Handelsblatt, Bundesdigitalministerium, Thomas Jarzombek, CDU, Hansjörg Durz, CSU

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?

Nicht erwähnt

An welchem Ort spielt die Handlung?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.

Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?

Politiker von Union und SPD fordern vor dem "Gipfel für europäische digitale Souveränität" in Berlin eine stärkere europäische Zusammenarbeit und Investitionen in digitale Technologien, um die Abhängigkeit von US-Anbietern zu verringern und die digitale Zukunft Europas selbst zu gestalten.

Was war der Auslöser des Geschehens?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die wachsende Besorgnis über die starke Dominanz von US-Cloud- und Softwareanbietern in Europa. Politiker aus Union und SPD fordern ein stärkeres europäisches Engagement, um digitale Abhängigkeiten von den USA und China zu reduzieren und die digitale Souveränität Europas zu stärken. Sie betonen die Notwendigkeit, eigene Lösungen zu entwickeln und auf europäische Technologien zu setzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?

Im Artikel wird beschrieben, dass Politiker von Union und SPD vor dem Gipfel für europäische digitale Souveränität eine stärkere Zusammenarbeit und Investitionen in europäische digitale Lösungen fordern, um der Dominanz von US-Anbietern entgegenzuwirken. Das Bundesdigitalministerium unterstützt diesen Ansatz und betont die Notwendigkeit, digitale Abhängigkeiten zu reduzieren, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft Europas zu sichern.

Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

- Verlust der digitalen Souveränität,
- einseitige Abhängigkeiten,
- Gefahren für die Innovationskraft,
- Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit,
- Notwendigkeit zur engeren Zusammenarbeit,
- gezielte Investitionen in eigene Lösungen,
- Erschaffung europäischer Alternativen,
- pragmatische Cloud-Nutzung mit europäischen Sicherheitsstandards.

Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Johannes Schätzl, Obmann der SPD-Fraktion im Bundestagsdigitalausschuss, betont, dass Europa nur konkurrenzfähig bleibt, wenn es enger zusammenarbeitet und eigene Lösungen konsequent skaliert. Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär im Digitalministerium, hebt hervor, dass einseitige Abhängigkeiten Gefahren bergen und dass Cloudlösungen durch deutsche KI-Start-ups gedeckt werden können.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH