SPD arbeitet an Angebot für Abgeordnete bei Online-Anfeindungen
Berlin () – Die SPD-Fraktion im Bundestag plant ein Beratungsangebot für Abgeordnete und Mitarbeiter, die sich wegen Anfeindungen auf Social Media großen Belastungen ausgesetzt sehen.
Das kündigte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch in den Zeitungen der Mediengruppe Bayern an. „Die Angriffe haben eine neue Qualität. Ich kann das, was da an Mails und Anfeindungen kommt, nicht ignorieren. Das gilt auch für meine Mitarbeitenden, für die ich ja eine Fürsorgepflicht habe. Deshalb rotieren wir im Team, damit nicht eine Person alles abbekommt. Wir arbeiten daran, für Abgeordnete und Mitarbeiter ein Beratungsangebot zu schaffen. Der Ton ist rauer geworden, aber wir müssen uns dieser Realität stellen.“
Prinzipiell beklagte Miersch die Entwicklung durch Social Media. „Polarisierung verdrängt Erfolge. Konflikte sind attraktiver als Lösungen – das gilt für Medien wie soziale Netzwerke. Der Kompromiss hat seinen gesellschaftlichen Wert verloren. Social Media belohnt Extreme, nicht Ausgleich. Das erschwert Parlamentarismus.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | SPD-Bundestagsfraktion (Archiv) |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Matthias Miersch
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
SPD-Fraktion, Matthias Miersch, Mediengruppe Bayern
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Nicht erwähnt
An welchem Ort spielt die Handlung?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Die SPD-Fraktion im Bundestag plant ein Beratungsangebot für Abgeordnete und Mitarbeiter zur Unterstützung gegen Anfeindungen in sozialen Medien, da der Umgangston rauer geworden ist und Polarisierung die politische Diskussion erschwert.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Auslöser für die geplante Beratungsofferte der SPD-Fraktion ist die zunehmende Anfeindung und Aggressivität gegenüber Abgeordneten und Mitarbeitenden in sozialen Medien. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch thematisiert die wachsende Belastung durch Hassmails und die rauere Debattenkultur, die durch Social Media verstärkt wird.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Die SPD-Fraktion im Bundestag plant ein Beratungsangebot für Abgeordnete und Mitarbeiter, um auf die zunehmenden Anfeindungen in sozialen Medien zu reagieren. Fraktionschef Matthias Miersch kritisiert die Eskalation der Debattenkultur und die Polarisierung, die durch Social Media gefördert wird und die parlamentarische Arbeit erschwert.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Beratungsangebot für Abgeordnete und Mitarbeiter, große Belastungen durch Anfeindungen, neue Qualität der Angriffe, erhöhte Fürsorgepflicht, Rotation im Team, rauerer Ton in der Kommunikation, Polarisierung verdrängt Erfolge, Konflikte sind attraktiver als Lösungen, Verlust des gesellschaftlichen Wertes von Kompromissen, Belohnung von Extremen durch Social Media, Erschwernis des Parlamentarismus.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Matthias Miersch, dem SPD-Fraktionschef, zitiert. Er kündigt ein Beratungsangebot für Abgeordnete und Mitarbeiter an, die aufgrund von Anfeindungen in sozialen Medien unter großem Druck stehen. Miersch beschreibt die Angriffe als von neuer Qualität und betont die Notwendigkeit, sich dieser Realität zu stellen, während er auch die negative Entwicklung durch soziale Medien und die Polarisierung in der Gesellschaft beklagt.
- Mehrheit unterstützt Mindestalter für Social-Media-Nutzung - 4. Dezember 2025
- EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen KI-Zugang zu Whatsapp - 4. Dezember 2025
- Schulze will mit KI und Handyüberwachung Terroranschläge verhindern - 4. Dezember 2025









