Studie: Menschen und KI reagieren ähnlich auf verwirrenden Code
Saarbrücken () – Forscher der Universität des Saarlandes und des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme haben nachgewiesen, dass Menschen und große Sprachmodelle auf komplexen oder irreführenden Programmcode erstaunlich ähnlich reagieren. Wie die Universität am Donnerstag mitteilte, zeigten sowohl menschliche Testpersonen als auch KI-Systeme an denselben Stellen im Code erhöhte Unsicherheit.
In der Studie verglichen die Wissenschaftler die Hirnaktivität von Probanden, die mit EEG und Eye-Tracking gemessen wurde, mit der Vorhersageunsicherheit von Sprachmodellen. Dabei stellten sie fest, dass die sogenannte „Late Frontal Positivity“ im Gehirn genau dort anstieg, wo auch die KI-Modelle Unsicherheitssprünge zeigten. Die Übereinstimmung zwischen menschlicher Hirnaktivität und KI-Unsicherheit war den Forschern zufolge „signifikant“.
Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelten die Forscher ein datengetriebenes Verfahren, das unklare Stellen im Code automatisch erkennt. Der Algorithmus identifizierte in Tests erfolgreich über 60 Prozent der bekannten verwirrenden Strukturen und entdeckte mehr als 150 neue Muster.
Die aktuell als Pre-print veröffentlichte Studie wurde bei der „International Conference on Software Engineering“ (ICSE), einer der weltweit führenden Fachkonferenzen im Bereich der Softwareentwicklung, zur Veröffentlichung akzeptiert. Die Konferenz wird im April 2026 in Rio de Janeiro stattfinden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen. Es werden lediglich Institutionen wie die Universität des Saarlandes und das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme erwähnt, jedoch keine spezifischen Personen.
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
Universität des Saarlandes, Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, International Conference on Software Engineering (ICSE)
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Nicht erwähnt
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Saarbrücken, Rio de Janeiro
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Forscher der Universität des Saarlandes und des Max-Planck-Instituts haben herausgefunden, dass sowohl Menschen als auch große Sprachmodelle ähnlich auf komplexen oder irreführenden Programmcode reagieren, was zur Entwicklung eines Algorithmus führte, der verwirrende Code-Strukturen automatisch identifizieren kann.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Hintergrund der Studie ist die Untersuchung, wie Menschen und große Sprachmodelle auf komplexen oder irreführenden Programmcode reagieren. Forscher der Universität des Saarlandes und des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme zeigten, dass sowohl menschliche Probanden als auch KI-Systeme an den gleichen Stellen im Code erhöhte Unsicherheit zeigen. Dies führte zur Entwicklung eines algorithmischen Verfahrens, das unklare Code-Stellen automatisch identifizieren kann.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Im Artikel wird nicht spezifisch beschrieben, wie Politik oder Öffentlichkeit reagiert haben, jedoch wird erwähnt, dass die Studie bei einer bedeutenden Fachkonferenz zur Softwareentwicklung akzeptiert wurde, was auf ein Interesse und eine Relevanz innerhalb der wissenschaftlichen und technischen Gemeinschaft hinweist.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: erhöhte Unsicherheit bei Menschen und KI-Systemen, Signifikanz der Übereinstimmung zwischen menschlicher Hirnaktivität und KI-Unsicherheit, Entwicklung eines datengetriebenen Verfahrens zur automatischen Erkennung unklarer Stellen im Code, erfolgreiche Identifikation von über 60 Prozent der bekannten verwirrenden Strukturen, Entdeckung von mehr als 150 neuen Mustern, Akzeptanz der Studie zur Veröffentlichung bei der "International Conference on Software Engineering" (ICSE).
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Universität des Saarlandes zitiert. Die Forscher haben festgestellt, dass sowohl menschliche Testpersonen als auch KI-Systeme an denselben Stellen im Code erhöhte Unsicherheit zeigen, was auf eine signifikante Übereinstimmung zwischen menschlicher Hirnaktivität und KI-Unsicherheit hinweist.
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