X gibt weniger Daten in Hatespeech-Verfahren an BKA
Wiesbaden () – Elon Musks Social-Media-Plattform X gibt in Hatespeech-Verfahren deutlich weniger Daten an Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) heraus als früher. Das geht aus einer Auswertung der Behörde hervor, über die der „Spiegel“ berichtet. Darin geht es um Fälle, in denen BKA-Ermittler der Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) im Bereich der sogenannten Hasskriminalität ermitteln.
Im Jahr 2024 erhielt das ZMI noch in über 80 Prozent der Fälle die angeforderten Daten, wie der „Spiegel“ schreibt. Doch im Zeitraum der Erhebung vom 10. April bis 31. Mai 2025 seien nur noch rund ein Drittel der gestellten Anfragen beauskunftet worden, heißt es demnach.
Das BKA kommt deshalb in der Auswertung zu dem Fazit, dass X die Ermittlungsarbeit der deutschen Behörden „aktiv behindert“. Ohne die Daten von X müssen Ermittlungen oft eingestellt werden, weil keine Verdächtigen identifiziert werden können.
In der BKA-Auswertung geht es um genau 700 Anfragen zu X-Beiträgen, bei denen die Beamten der ZMI jeweils einen Anfangsverdacht sahen. Die ZMI ermittelt etwa zu Volksverhetzungen und Politikerbeleidigungen auf Social-Media-Plattformen und zu Postings, in denen Nutzer eine bestimmte Straftat gebilligt oder Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verbreitet haben.
Die Plattform von Elon Musk habe Fragen zu dem Thema zunächst unbeantwortet gelassen, so der „Spiegel“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeskriminalamt (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Elon Musk
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
Bundeskriminalamt (BKA), Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI), Elon Musk, Social-Media-Plattform X, "Spiegel"
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist vom 10. April bis 31. Mai 2025.
An welchem Ort spielt die Handlung?
Wiesbaden, Deutschland
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Elon Musks Social-Media-Plattform X gibt in Verfahren zu Hatespeech erheblich weniger Daten an das Bundeskriminalamt (BKA) weiter als früher, was die Ermittlungsarbeit der deutschen Behörden stark behindert.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Hintergrund für die beschriebene Situation ist, dass die Social-Media-Plattform X, die im Besitz von Elon Musk ist, weniger Daten zu Hatespeech-Anfragen an das Bundeskriminalamt (BKA) herausgibt. Dies führt dazu, dass Ermittlungen zu Hasskriminalität behindert werden, da ohne die benötigten Daten oft keine Verdächtigen identifiziert werden können. Das BKA kritisiert dies als aktive Behinderung ihrer Ermittlungsarbeit.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Der Artikel berichtet, dass das Bundeskriminalamt (BKA) festgestellt hat, dass die Social-Media-Plattform X unter Elon Musk deutlich weniger Daten an die Ermittler herausgibt, was deren Arbeit behindert. Während das BKA im Jahr 2024 in über 80 Prozent der Fälle Daten erhielt, waren es im Zeitraum von April bis Mai 2025 nur noch rund ein Drittel, was zu Ermittlungsabbrüchen führt.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: weniger Daten herausgegeben, Ermittlungsarbeit der deutschen Behörden aktiv behindert, Ermittlungen oft eingestellt, keine Verdächtigen identifiziert.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Bundeskriminalamts (BKA) zitiert. Das BKA kommt zu dem Fazit, dass die Plattform X die Ermittlungsarbeit der deutschen Behörden "aktiv behindert", da ohne die Daten von X oft keine Verdächtigen identifiziert werden können.
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