US-Außenministerium verhängt Einreiseverbot gegen Ex-EU-Kommissar

US-Fahnen im Vordergrund, symbolisieren Sanktionen gegen europäische Aktivisten und Zensurmaßnahmen.

US-Außenministerium verhängt Einreiseverbot gegen Ex-EU-Kommissar

Washington () – Das US-Außenministerium hat Einreiseverbote gegen den früheren EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sowie gegen vier europäische Aktivisten verhängt.

Die sanktionierten Personen hätten die „organisierten Bemühungen“ angeführt, US-Plattformen dazu zu zwingen, amerikanische Standpunkte „zu zensieren, zu demonetarisieren und zu unterdrücken“, teilte US-Außenminister Marco Rubio mit. Diese „radikalen Aktivisten und als Waffen eingesetzten NGOs“ hätten die Zensurmaßnahmen ausländischer Staaten vorangetrieben.

„Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ihre Einreise, Anwesenheit oder Aktivitäten in den potenziell schwerwiegende negative außenpolitische Folgen für die Vereinigten Staaten haben“, so Rubio. Aufgrund dieser Feststellungen habe das Ministerium Maßnahmen ergriffen, um Visabeschränkungen für „Vertreter des globalen Zensur-Industriekomplexes“ zu verhängen.

Breton war in seiner Amtszeit an der Entstehung des „Digital Services Act“ der EU beteiligt, welcher der Trump-Regierung schon lange ein Dorn im Auge ist. Das EU-Gesetz verpflichtet große Technologieplattformen, illegale und schädliche Inhalte zu reduzieren.

Der Franzose kritisierte die Entscheidung scharf. Er stellte in einer Stellungnahme einen Vergleich mit der McCarthy-Ära zu Beginn des Kalten Krieges her. „An unsere amerikanischen Freunde: Zensur findet nicht dort statt, wo ihr denkt“, schrieb er. Die anderen betroffenen Organisationen sprachen unterdessen von einem autoritären Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Siehe auch:  Linnemann fordert Rücktritt von Lauterbach
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: US-Fahnen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?

Thierry Breton, Marco Rubio

Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

US-Außenministerium, EU, Trump-Regierung, Digital Services Act, NGOs.

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?

Nicht erwähnt

An welchem Ort spielt die Handlung?

Washington

Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?

Das US-Außenministerium hat Einreiseverbote gegen den ehemaligen EU-Kommissar Thierry Breton und vier europäische Aktivisten verhängt, da sie versucht haben, US-Plattformen zur Zensur amerikanischer Ansichten zu drängen, was als Bedrohung der US-Außenpolitik angesehen wird.

Was war der Auslöser des Geschehens?

Der Auslöser für die Einreiseverbote des US-Außenministeriums gegen Thierry Breton und vier europäische Aktivisten sind deren Bemühungen, US-Plattformen zur Zensur und Unterdrückung von amerikanischen Standpunkten zu bewegen. Dies geschieht im Kontext des EU-Gesetzes "Digital Services Act", das große Technologieplattformen verpflichtet, schädliche Inhalte zu reduzieren, was in den USA auf Widerstand stößt.

Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?

Die US-Regierung hat Einreiseverbote gegen Thierry Breton und vier europäische Aktivisten verhängt, die angeblich für eine ausländische Zensurkampagne verantwortlich sind. Breton und die betroffenen Organisationen kritisieren diese Maßnahmen als autoritären Angriff auf die Meinungsfreiheit und ziehen Parallelen zur McCarthy-Ära.

Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Einreiseverbote für Thierry Breton und vier europäische Aktivisten, potenziell schwerwiegende negative außenpolitische Folgen für die Vereinigten Staaten, Visabeschränkungen für Vertreter des globalen Zensur-Industriekomplexes, Vergleich mit der McCarthy-Ära, Kritik an der Entscheidung als autoritärer Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Thierry Breton zitiert. Er vergleicht die Entscheidung mit der McCarthy-Ära und betont: "An unsere amerikanischen Freunde: Zensur findet nicht dort statt, wo ihr denkt." Zudem äußern die betroffenen Organisationen, dass sie dies als einen autoritären Angriff auf die Meinungsfreiheit betrachten.

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