Justizministerin verurteilt US-Sanktionen gegen "Hate Aid"

Stefanie Hubig, Bundesjustizministerin, kritisiert US-Einreiseverbote für Aktivistinnen von Hate Aid.

Justizministerin verurteilt US-Sanktionen gegen "Hate Aid"

() – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat die neuen Einreiseverbote der verurteilt, die neben dem früheren EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton auch die Geschäftsführerinnen der Organisation „Hate Aid“ betreffen.

„Die Vorwürfe der US-Administration gegen die Geschäftsführerinnen von Hate Aid sind inakzeptabel“, sagte Hubig am Mittwoch. Die Organisation unterstütze Betroffene von rechtswidriger digitaler Hassrede und leiste einen wichtigen Beitrag dazu, dass Persönlichkeitsrechte auch im digitalen Raum geschützt werden. „Das ist zugleich ein Beitrag zur Freiheit und zur Meinungsfreiheit im Netz. Denn wenn Betroffene von Hassrede schutzlos bleiben, dann ist der demokratische Diskurs nicht frei.“

„Wer das als Zensur bezeichnet, stellt unser rechtsstaatliches falsch dar“, so Hubig. „Hate Aid“ unterstütze Betroffene – aber die Organisation selbst verbiete keine Meinungsäußerungen. „Die Grenzen der Meinungsfreiheit in werden von der Verfassung gezogen, vom demokratisch legitimierten Gesetzgeber – und von einer unabhängigen Justiz. Dabei muss es selbstverständlich bleiben.“

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Nach welchen Regeln man in Deutschland und in Europa im digitalen Raum leben wolle, werde nicht in Washington entschieden, fügte die SPD-Politikerin hinzu. „Die Maßnahmen der Trump-Administration zeigen, dass das zivilgesellschaftliche Engagement mächtigen Plattformen unbequem ist.“ Die Geschäftsführerinnen von „Hate Aid“ hätten die Unterstützung und Solidarität der Bundesregierung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stefanie Hubig (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?

Stefanie Hubig, Thierry Breton

Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?

Bundesjustizministerium, Stefanie Hubig, SPD, USA, Thierry Breton, Hate Aid, Bundesregierung

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?

Nicht erwähnt.

An welchem Ort spielt die Handlung?

Berlin, Washington

Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig verurteilt die neuen US-Einreiseverbote, die auch die Geschäftsführerinnen der Organisation "Hate Aid" betreffen, und betont die Bedeutung des Schutzes der Persönlichkeitsrechte sowie die Unabhängigkeit der deutschen Rechtsordnung gegen äußere Einmischung.

Was war der Auslöser des Geschehens?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis sind die neuen Einreiseverbote der USA, die sich gegen bestimmte Personen richten, darunter auch die Geschäftsführerinnen der Organisation "Hate Aid". Diese Organisation engagiert sich gegen digitale Hassrede, und die Vorwürfe der US-Administration wurden von der Bundesjustizministerin Stefanie Hubig als inakzeptabel und als Angriff auf zivilgesellschaftliches Engagement interpretiert. Hubig betont die Bedeutung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten im digitalen Raum und sieht die Maßnahmen der US-Administration als problematisch für die Meinungsfreiheit.

Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat die neuen Einreiseverbote der USA, die auch die Geschäftsführerinnen von "Hate Aid" betreffen, verurteilt und betont, dass die Vorwürfe inakzeptabel sind. Sie hebt hervor, dass "Hate Aid" einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Persönlichkeitsrechte und zur Meinungsfreiheit leistet, und kritisiert, dass Entscheidungen über digitale Raumordnung nicht in Washington getroffen werden sollten.

Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Verurteilung der neuen Einreiseverbote durch Bundesjustizministerin, inakzeptable Vorwürfe der US-Administration, Unterstützung von Betroffenen durch "Hate Aid", wichtiger Beitrag zum Schutz von Persönlichkeitsrechten, Bedrohung der Freiheit und Meinungsfreiheit im Netz, falsche Darstellung des rechtsstaatlichen Systems, Grenzen der Meinungsfreiheit, Maßnahmen der Trump-Administration zeigen unbequemes zivilgesellschaftliches Engagement, Unterstützung und Solidarität der Bundesregierung für die Geschäftsführerinnen von "Hate Aid".

Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zitiert. Sie verurteilt die neuen Einreiseverbote der USA und betont, dass die Vorwürfe gegen die Geschäftsführerinnen von "Hate Aid" inakzeptabel sind, da die Organisation einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Persönlichkeitsrechten und zur Meinungsfreiheit im digitalen Raum leistet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH