Wadephul nennt neue US-Einreiseverbote "nicht akzeptabel"
Berlin () – Außenminister hat die neuen Einreiseverbote der USA scharf kritisiert. „Die durch die USA verhängten Einreiseverbote, darunter gegen die Vorsitzenden von Hate Aid, sind nicht akzeptabel“, schrieb er am Mittwoch bei X.
„Der Digital Services Act stellt sicher, dass alles, was offline illegal ist, auch online illegal ist.“ Der DSA sei von der EU für die EU demokratisch beschlossen worden. „Er wirkt nicht extraterritorial. Andere Auffassungen wollen wir mit den USA grundsätzlich im transatlantischen Dialog klären, um unsere Partnerschaft zu stärken“, so Wadephul.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte Einreiseverbote zuvor ebenfalls verurteilt. „Die Vorwürfe der US-Administration gegen die Geschäftsführerinnen von Hate Aid sind inakzeptabel“, sagte Hubig am Mittwoch. Die Organisation unterstütze Betroffene von rechtswidriger digitaler Hassrede und leiste einen wichtigen Beitrag dazu, dass Persönlichkeitsrechte auch im digitalen Raum geschützt werden. „Das ist zugleich ein Beitrag zur Freiheit und zur Meinungsfreiheit im Netz. Denn wenn Betroffene von Hassrede schutzlos bleiben, dann ist der demokratische Diskurs nicht frei.“
Das US-Außenministerium hatte den sanktionierten Personen zuvor vorgeworfen, die „organisierten Bemühungen“ angeführt zu haben, US-Plattformen dazu zu zwingen, amerikanische Standpunkte „zu zensieren, zu demonetarisieren und zu unterdrücken“. Diese „radikalen Aktivisten und als Waffen eingesetzten NGOs“ hätten die Zensurmaßnahmen ausländischer Staaten vorangetrieben. US-Außenminister Marco Rubio sprach konkret von Visabeschränkungen für „Vertreter des globalen Zensur-Industriekomplexes“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Johann Wadephul (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Johann Wadephul, Stefanie Hubig, Marco Rubio
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
Hate Aid, USA, EU, US-Außenministerium, Stefanie Hubig, SPD, Marco Rubio
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Nicht erwähnt
An welchem Ort spielt die Handlung?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Berlin, USA
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Der deutsche Außenminister Wadephul und Justizministerin Hubig haben die neuen US-Einreiseverbote gegen Führungskräfte der Organisation Hate Aid scharf kritisiert, da diese gegen die Förderung von Meinungsfreiheit und den Schutz der Persönlichkeitsrechte im digitalen Raum verstießen.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis sind neue Einreiseverbote der USA, die gegen Führungskräfte der Organisation Hate Aid verhängt wurden. Die US-Regierung wirft diesen Personen vor, aktiv Zensurmaßnahmen gegen amerikanische Meinungen zu fördern und die Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten in Bezug auf Zensur voranzutreiben. Dies führt zu scharfer Kritik von deutschen Politikern, die die Maßnahmen als unakzeptabel betrachten und betonen, dass Hassrede im digitalen Raum bekämpft werden müsse.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Die Kritik an den neuen Einreiseverboten der USA kommt von Politikern wie Außenminister Johann Wadephul und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, die die Maßnahmen als inakzeptabel bezeichnen und deren Auswirkungen auf Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsrechte betonen. Beide rufen zu einem transatlantischen Dialog auf, um die Beziehungen zu stärken und Missverständnisse auszuräumen.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Einreiseverbote der USA, Kritik von Außenminister Wadephul, Stärkung der transatlantischen Partnerschaft im Dialog, Vorwurf der US-Administration gegen Hate Aid, Inakzeptabilität der Vorwürfe, Schutz der Persönlichkeitsrechte im digitalen Raum, Einschränkung der Meinungsfreiheit im Netz, Visabeschränkungen für Vertreter des globalen Zensur-Industriekomplexes.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Außenminister Johann Wadephul kritisierte die USA scharf und bezeichnete die Einreiseverbote als "nicht akzeptabel". Er betonte, dass der Digital Services Act sicherstelle, dass alles, was offline illegal ist, auch online illegal ist, und dass diese Regelung nicht extraterritorial wirke. Zudem verurteilte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig die Vorwürfe der US-Administration gegen die Geschäftsführerinnen von Hate Aid als inakzeptabel und betonte die Wichtigkeit dieser Organisation für den Schutz von Persönlichkeitsrechten und die Meinungsfreiheit im digitalen Raum.
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