"Hate Aid" wirft USA nach Sanktionen "Form der Gleichschaltung" vor

Anna-Lena von Hodenberg spricht über Gleichschaltung der Meinung und digitale Gewalt in den USA.

"Hate Aid" wirft USA nach Sanktionen "Form der Gleichschaltung" vor

() – Die Gründerin und Geschäftsführerin der Organisation „Hate Aid“, Anna-Lena von Hodenberg, wirft den „eine Form von Gleichschaltung“ der öffentlichen Meinung vor.

„Die US-Regierung braucht die Tech-Konzerne, um auch ihre Propaganda ungefiltert auf diesen Plattformen weiterzutragen“, sagte sie der „Frankfurter Rundschau“ (Donnerstagsausgabe). „Da geht es um viel Desinformation und digitale Gewalt. Das ist ein unheiliger Pakt zwischen der US-Regierung und den Tech-Konzernen. Am Ende läuft das meines Erachtens auf eine Form von Gleichschaltung hinaus.“

Kurz vor Weihnachten waren von Hodenberg und ihre Co-Geschäftsführerin Josephine Ballon von den USA mit einer Einreisesperre belegt worden. „Wir kennen solche Drohgebärden aus unserer Arbeit. Es werden immer Menschen angegriffen und nicht Institutionen“, sagte von Hodenberg.

„Aber eigentlich geht es ja um das, wofür wir stehen, nämlich das Digitale-Dienste-Gesetz durchzusetzen. Anfang Dezember hat die EU-Kommission zum ersten Mal eine Strafe nach dem Gesetz gegen Elon Musks Plattform X verhängt. Darauf hat die US-Regierung jetzt mit einer repressiven Maßnahme reagiert“, erklärte die „Hate Aid“-Gründerin. „Wir dürfen unseren Rechtsstaat und die Gesetze nicht über Bord werfen, nur weil ein US-Präsident uns droht.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Anna-Lena von Hodenberg (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?

Anna-Lena von Hodenberg, Josephine Ballon, Elon Musk

Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?

Hate Aid, US-Regierung, Tech-Konzerne, Frankfurter Rundschau, EU-Kommission, Elon Musk, Plattform X

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?

Kurz vor Weihnachten (2022) und Anfang Dezember (2022).

An welchem Ort spielt die Handlung?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, USA.

Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?

Anna-Lena von Hodenberg, Gründerin von "Hate Aid", kritisiert die USA für eine vermeintliche Gleichschaltung der öffentlichen Meinung durch die Zusammenarbeit mit Tech-Konzernen, was sie als unheiligen Pakt zur Verbreitung von Desinformation und digitaler Gewalt sieht.

Was war der Auslöser des Geschehens?

Der Hintergrund des Ereignisses liegt in den Spannungen zwischen der EU und den USA hinsichtlich der Regulierung von sozialen Medien und digitaler Gewalt. Anna-Lena von Hodenberg kritisiert die US-Regierung für eine vermeintliche Propagandaförderung durch Tech-Konzerne und sieht ihre Einreisesperre als Reaktion auf die Durchsetzung des Digitalen-Dienste-Gesetzes in der EU, das gegen Plattformen wie X (ehemals Twitter) durchgesetzt wird.

Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?

Im Artikel äußert Anna-Lena von Hodenberg, die Gründerin von "Hate Aid", starke Kritik an der US-Regierung, die ihrer Meinung nach mit Tech-Konzernen zusammenarbeitet, um Propaganda zu verbreiten und die öffentliche Meinung zu kontrollieren. Sie berichtet zudem von einer Einreisesperre in die USA als Reaktion auf ihre Arbeit für das Digitale-Dienste-Gesetz und betont, dass solche Maßnahmen nicht akzeptabel sind und nicht zulassen dürfen, dass Rechte und Gesetze unter Druck gesetzt werden.

Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?

Gleichschaltung der öffentlichen Meinung, unheiliger Pakt zwischen US-Regierung und Tech-Konzernen, Desinformation, digitale Gewalt, Einreisesperre für von Hodenberg und ihre Co-Geschäftsführerin, Angriffe auf Personen statt Institutionen, repressives Verhalten der US-Regierung, Drohung durch US-Präsident, Gefährdung des Rechtsstaats.

Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Anna-Lena von Hodenberg, der Gründerin und Geschäftsführerin von "Hate Aid", zitiert. Sie kritisiert die USA und beschreibt die Beziehung zwischen der US-Regierung und Tech-Unternehmen als einen "unheiligen Pakt", der zu Gleichschaltung und digitaler Gewalt führt. Sie warnt davor, die Rechtsstaatlichkeit aufgrund von Druck seitens der US-Regierung zu gefährden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH