Grönland-Konflikt: CDU-Politiker für Digitalsteuer und Gegenzölle
Berlin () – Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Sepp Müller (CDU) fordert eine harte Antwort der Europäer auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump.
Man werde nicht akzeptieren, dass er im Falle von Grönland Anspruch auf europäisches Gebiet erhebe. „Wir machen den Rücken gerade und sagen Donald Trump, das ist die rote Linie“, sagte Müller am Montag den Sendern RTL und ntv. Sollte er diese rote Linie überschreiten, werde er dies zu spüren bekommen. „Und das wird die Digitalsteuer sein.“ Zur Frage, wie hoch eine solche Steuer für US-Techkonzerne sein müsse, sagte Müller: „Hoch genug, dass es weh tut und das werden sie im Silicon Valley bereits jetzt spüren mit der Ankündigung.“
Der CDU-Politiker sprach sich zudem dafür aus, dass die EU-Kommission das sogenannte Anti-Zwangs-Instrument zieht. In der EU lebten 440 Millionen Verbraucher, durch das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten kämen weitere 260 Millionen Verbraucher hinzu. „Unser Markt ist groß, wir brauchen Amerika in diesem Fall nicht.“ Man werde den Machtfantasien von Trump, aber auch Putin oder Xi Freihandel und die regelbasierte Ordnung entgegensetzen.
Es müsse zum Beispiel um Export- und Investitionsbeschränkungen gegen die USA gehen. Zudem sei es richtig, dass die EU Gegenzölle in Höhe von 96 Milliarden Euro prüft und Zölle auf viele Importe aus den USA nicht wie vereinbart auf null setzen will. Trump verhandele nicht mehr auf Augenhöhe. „Hier will jemand seine Macht durchsetzen und hier werden wir als Europäer eine deutliche Antwort finden.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nuuk auf Grönland am 18.01.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Sepp Müller, Donald Trump, Wladimir Putin, Xi Jinping
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
CDU, EU-Kommission, Mercosur
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Datum: 18.01.2026
An welchem Ort spielt die Handlung?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Grönland, Nuuk.
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Sepp Müller (CDU) fordert eine starke europäische Antwort auf die Zolldrohungen von Trump, inklusive einer Digitalsteuer und der Anwendung von Handelsinstrumenten, um den US-Präsidenten in seine Schranken zu weisen und die europäischen Handelsinteressen zu wahren.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses sind die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump, insbesondere seine Forderungen bezüglich Grönland. Sepp Müller (CDU) fordert eine deutliche europäische Reaktion, um die Souveränität Europas zu wahren und den US-Präsidenten auf seine "rote Linie" hinzuweisen.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Im Artikel fordert der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Sepp Müller eine entschlossene europäische Reaktion auf die Zolldrohungen von Donald Trump, insbesondere in Bezug auf Grönland. Er betont, dass die EU eine "rote Linie" habe und bereit sei, mit Maßnahmen wie einer Digitalsteuer und Gegenzöllen auf US-Importe zu reagieren, um Trump und anderen globalen Machtfiguren entgegenzutreten.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: harte Antwort der Europäer auf Zolldrohungen, Überschreitung der roten Linie durch Trump, spürbare Digitalsteuer für US-Techkonzerne, Nutzung des Anti-Zwangs-Instruments durch die EU, Export- und Investitionsbeschränkungen gegen die USA, Prüfung von Gegenzöllen in Höhe von 96 Milliarden Euro, Nichtsetzung der Zölle auf Importe aus den USA auf null.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Sepp Müller, dem stellvertretenden Unions-Fraktionsvorsitzenden (CDU). Er fordert eine harte Antwort der Europäer auf die Zolldrohungen von Donald Trump und betont, dass die EU nicht akzeptieren werde, dass Trump Ansprüche auf europäisches Gebiet erhebe. Zudem kündigt er an, dass es hohe Digitalsteuern geben werde, die US-Techkonzerne spüren dürften.
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