EU will härter gegen Musk-KI Grok vorgehen
Brüssel () – Die EU-Kommission plant, Maßnahmen gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok zu ergreifen.
Das schreibt das „Handelsblatt“ in seiner Dienstagsausgabe unter Berufung auf Kommissionskreise. Der Chatbot kann Nacktbilder und „Bikini-Videos“ von echten Personen ohne deren Einwilligung erstellen, bis vor Kurzem auch von Minderjährigen.
Inzwischen hat X zwar Maßnahmen ergriffen, die die Funktionalität einschränken und die Sexualisierung von Kinderbildern unterbinden. Diese gingen jedoch nicht weit genug, heißt es aus EU-Kommissionskreisen. Grok dürfe diese „Ausziehfunktion“ ohne Einwilligung nicht mehr anbieten – andernfalls werde der Dienst im europäischen Wirtschaftsraum gesperrt.
Das Vorgehen der EU-Kommission gegen Social-Media-Plattformen ist hochpolitisch. Nach Informationen des „Handelsblatts“ hält das Kabinett um Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) daher die Entscheidung bislang auf. Die Kommission wolle zunächst ihr Vorgehen gegen die von US-Präsident Donald Trump am Samstag angekündigten zusätzlichen Strafzölle koordinieren, heißt es.
Die Kommission kann unter dem Digital Services Act (DSA) nicht nur hohe Geldstrafen gegen Plattformen wie X verhängen, sondern bei eklatanten Verstößen und unmittelbarer Gefahr auch Sperren verhängen. Im Fall von Tiktok Lite erzielte die EU-Kommission damit bereits einen Erfolg. Die Kommission drohte mit einer Sperre, daraufhin zog der chinesische Anbieter die App vom europäischen Markt zurück. Doch bei US-Konzernen schreckt die Kommission bislang vor harten Maßnahmen zurück.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Frau mit Smartphone (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Elon Musk, Ursula von der Leyen, Donald Trump
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
EU-Kommission, X, Handelsblatt, Ursula von der Leyen, CDU, Donald Trump, TikTok Lite.
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Nicht erwähnt
An welchem Ort spielt die Handlung?
Brüssel, europäischer Wirtschaftsraum
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Die EU-Kommission plant Maßnahmen gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok, der ohne Einwilligung Nacktbilder erstellen kann, und droht mit einer Sperre im europäischen Wirtschaftsraum, falls die Funktion nicht eingestellt wird.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Auslöser für das Vorhaben der EU-Kommission, gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok vorzugehen, sind Bedenken bezüglich seiner Fähigkeit, Nacktbilder und "Bikini-Videos" von Personen ohne deren Einwilligung zu erstellen, einschließlich von Minderjährigen. Dies wird als schwerwiegender Verstoß gegen Datenschutz und Nutzerrechte angesehen.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Im Artikel wird beschrieben, dass die EU-Kommission plant, gegen den KI-Chatbot Grok von Elon Musk vorzugehen, da dieser ohne Einwilligung Nacktbilder erstellen kann. Trotz zunächst ergriffener Maßnahmen von X wird kritisiert, dass diese unzureichend sind, und die Kommission droht mit einer Sperre im europäischen Raum, sollte Grok weiterhin gegen die Richtlinien verstoßen.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Maßnahmen gegen den Chatbot Grok, Sperrung des Dienstes im europäischen Wirtschaftsraum, hohe Geldstrafen gegen Plattformen wie X, Sperren bei eklatanten Verstößen, Rückzug der App TikTok Lite vom europäischen Markt.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Im Artikel wird über die EU-Kommission berichtet, die Maßnahmen gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok plant, weil dieser Nacktbilder und "Bikini-Videos" ohne Einwilligung erstellen kann. Laut Kommissionskreisen genügt die von X ergriffene Maßnahmen nicht, und Grok dürfe diese "Ausziehfunktion" nicht mehr anbieten, andernfalls werde der Dienst im europäischen Wirtschaftsraum gesperrt.
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