Aufregung um OpenClaw – BSI arbeitet an Sicherheitskriterien
Bonn () – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) arbeitet intensiv an klaren Sicherheitskriterien und sogenannten „Best Practices“ für die Absicherung von „KI-Agenten“. Das sagte ein Behördensprecher am Dienstag der .
Das BSI geht demnach davon aus, dass sich KI-Systeme „stetig oder auch disruptiv“ weiterentwickeln werden. Mit dem Fortschreiten der Technologie werde es zunehmend schwerer, menschliche Akteure im Internet von KI-Bots zu unterscheiden, so der Sprecher. Daneben könnten KI-Agenten künftig von Kriminellen für Cyber-Angriffe instrumentalisiert werden, warnt die Behörde.
In Bezug auf den neuen Dienst OpenClaw, der in Fachkreisen seit wenigen Wochen für zunehmendes Aufsehen sorgt, empfiehlt das BSI derzeit nur eine Benutzung durch „IT-Profis“, die mit der Konfiguration und Absicherung von Servern vertraut seien. „Es empfiehlt sich, den Dienst auf einem eigenen System oder in einer Sandbox zu betreiben.“
Besonders kritisch sieht das BSI dabei auch den offenen Austausch der sogenannten „Skills“, über die die Interaktion der KI mit der Umgebung erfolgt und die unter anderem über Austausch-Portale geteilt werden. „Dabei wurden offenkundig vermehrt Skills identifiziert, die mit Schadsoftware kompromittiert waren“, so das BSI.
OpenClaw, auch unter den Namen ClawdBot und MoltBot bekannt, ist ein Open-Source-Framework für einen persönlichen KI-Assistenten. Der Bot kann von Nutzern beispielsweise über einen Messenger wie WhatsApp oder Telegram oder andere Kanäle bedient werden. Damit der Dienst funktioniert, muss ein Sprachmodell bereitgestellt und eingebunden werden, das entweder lokal oder in der Cloud läuft. Eine fehlerhafte Konfiguration könne schnell zu einer Übernahme des Servers durch Unbefugte führen, heißt es vom BSI.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitz von BSI und BMI (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen.
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), OpenClaw, ClawdBot, MoltBot, dts Nachrichtenagentur
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
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An welchem Ort spielt die Handlung?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Bonn.
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt Sicherheitsstandards für KI-Agenten, warnt vor ihrer potenziellen Nutzung durch Cyberkriminelle und empfiehlt die Nutzung des neuen Dienstes OpenClaw ausschließlich durch IT-Profis.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die zunehmende Entwicklung und Nutzung von KI-Systemen, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Das BSI warnt, dass KI-Agenten von Kriminellen für Cyber-Angriffe missbraucht werden können und dass es schwieriger wird, zwischen menschlichen Nutzern und KI-Bots zu unterscheiden. Daher arbeitet das BSI an Sicherheitskriterien und Best Practices zur Absicherung von KI-Agenten.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Im Artikel wird beschrieben, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf die Risiken von KI-Agenten reagiert, indem es klare Sicherheitskriterien und Best Practices entwickelt. Zudem warnt die Behörde vor potenziellen Cyber-Angriffen durch Kriminelle und empfiehlt, neue KI-Dienste wie OpenClaw nur von IT-Profis nutzen zu lassen.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
- Schwierigkeiten, menschliche Akteure von KI-Bots zu unterscheiden,
- mögliche Instrumentalisierung von KI-Agenten für Cyber-Angriffe durch Kriminelle,
- Empfehlung der Nutzung des Dienstes OpenClaw nur durch IT-Profis,
- Empfehlung, den Dienst auf einem eigenen System oder in einer Sandbox zu betreiben,
- Identifikation von kompromittierten Skills mit Schadsoftware.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zitiert. Ein Behördensprecher erklärte, dass das BSI klare Sicherheitskriterien und "Best Practices" für die Absicherung von KI-Agenten entwickelt. Zudem warnt die Behörde, dass sich KI-Systeme weiterentwickeln und möglicherweise von Kriminellen für Cyber-Angriffe missbraucht werden könnten.
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