Geheimdienste und Cyberdome: Behrens bei Dobrindt-Plänen skeptisch

Daniela Behrens äußert Bedenken zu Dobrindts Cyberdome- und Verfassungsschutzplänen.

Geheimdienste und Cyberdome: Behrens bei Dobrindt-Plänen skeptisch

() – Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) sieht die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) in Sachen Cyberdome und Nachrichtendienste kritisch.

Dem „Tagesspiegel“ sagte Behrens: „Ich weiß ehrlich gesagt bis heute noch gar nicht so genau, was mit dem Cyberdome überhaupt gemeint ist.“ Die Ministerin fügte hinzu: „Ich bin gespannt darauf, wann uns in den Ländern das einmal vorgestellt wird.“ habe gerade einen landesweiten Cyber-Schutzschirm für 30 Millionen Euro gespannt, um die öffentliche Verwaltung zu schützen.

Behrens bot an: „Natürlich bringe ich mich gerne auch in einen bundesweiten Ansatz ein, wenn er für Niedersachsen sinnvoll ist.“ In dem Zusammenhang halte sie eine Stärkung des Bundesamts für in der Informationstechnik „für ausgesprochen sinnvoll“.

Auch in Sachen Verfassungsschutz zeigte sich die Ministerin kritisch. „Die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben den Verfassungsschutz als Frühwarnsystem für die Demokratie konzipiert“, betonte Behrens. „Er soll Nachrichten sammeln, Extremistinnen und Extremisten beobachten und Gefährdungen einschätzen.“ In Niedersachsen habe man den Landesverfassungsschutz reformiert und Möglichkeiten für Ermittlungen verbessert. „Ziel ist aber nicht, dass ein Nachrichtendienst selbst aktiv wird, um gegen andere Dienste zu arbeiten.“ Behrens sagte: „Ich bin gespannt, was der Bundesinnenminister als Verfassungsschutznovelle vorlegt. Bislang liegt uns auch dazu nichts Konkretes vor.“

Siehe auch:  Internationaler Schlag gegen Ransomware-Gruppierung "Black Basta"
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?

Daniela Behrens, Alexander Dobrindt

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Daniela Behrens, SPD, Alexander Dobrindt, CSU, Tagesspiegel, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Verfassungsschutz, Niedersachsen, Landesverfassungsschutz

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An welchem Ort spielt die Handlung?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Hannover, Niedersachsen.

Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens äußert kritische Bedenken gegenüber den Cyberdome-Plänen und der Verfassungsschutznovelle von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, betont die Notwendigkeit eines klaren Konzeptes und Angebote zur Zusammenarbeit, während sie gleichzeitig auf die jüngsten Reformen des Landesverfassungsschutzes hinweist.

Was war der Auslöser des Geschehens?

Der Hintergrund des Ereignisses sind Bedenken von Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens gegenüber den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezüglich des Cyberdome und der Reform des Verfassungsschutzes. Behrens äußert Unklarheit über die Konzepte und fordert mehr Transparenz sowie einen sinnvollen bundesweiten Ansatz im Bereich Cyber-Sicherheit.

Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?

Im Artikel äußert Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) ihre Kritik an den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zu Cyberdome und Verfassungsschutz, wobei sie anmerkt, dass bislang keine konkreten Informationen zu den Konzepten vorliegen. Sie betont zudem die Notwendigkeit, den Cyber-Schutz in Niedersachsen zu stärken und zeigt sich offen für bundesweite Ansätze, sofern sie sinnvoll sind.

Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?

Die in dem Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

kritische Einschätzung der Cyberdome-Pläne, Unklarheit über das Konzept des Cyberdome, fehlende Informationen für die Länder, Notwendigkeit eines landesweiten Cyber-Schutzschirms, Angebot zur Mitarbeit an einem bundesweiten Ansatz, Stärkung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, Reform des Landesverfassungsschutzes in Niedersachsen, Verbesserung der Ermittlungs Möglichkeiten, Skepsis gegenüber aktiven Maßnahmen des Verfassungsschutzes gegen andere Dienste, Erwartungen an die Verfassungsschutznovelle des Bundesinnenministers.

Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens zitiert. Sie äußert sich kritisch zu den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezüglich des Cyberdome und erklärt, dass sie bis heute nicht genau wisse, was damit gemeint ist. Zudem betont sie die Notwendigkeit einer Stärkung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

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