Bitkom kritisiert Reform der Filmförderung

TV-Fernbedienung mit Streaming-Diensten symbolisiert den Konflikt zwischen Produzenten und Videodiensten in Filmförderung.

Bitkom kritisiert Reform der Filmförderung

() – Der IT-Branchenverband Bitkom hat den am Donnerstag veröffentlichten Kompromissvorschlag der Bundesregierung zur Reform der Filmförderung scharf kritisiert.

„Der vorgelegte Kompromiss ist aus Sicht des Bitkom kein tragfähiger Interessenausgleich“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Er berücksichtige einseitig die Produzenten und lasse die Belange der Videodiensteanbieter weitgehend außen vor.

Besonders kritisch sieht Bitkom die sogenannte Öffnungsklausel. „Zwar können die Produktionsauflagen für Videodienste reduziert werden, wenn sie im Gegenzug noch mehr in neue Filme und Serien investieren, diese Möglichkeit ist jedoch an zusätzliche Verhandlungen mit Produzentenverbänden über Rechtefragen geknüpft“, so Rohleder. Damit erhielten einzelne Branchen faktisch ein Mitspracherecht, welches einem Vetorecht gleichkommt. Das führe zu einem „systematischen Fehlanreiz“ und bremse Investitionen.

Der Verband forderte den Bundestag auf, im weiteren Verfahren nachzusteuern und die „Perspektive der Konsumenten“ stärker zu berücksichtigen. brauche eine Filmförderung, die Investitionen ermögliche, statt sie zu verkomplizieren, sagte der Verbandschef.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: TV-Fernbedienung mit Streaming-Anbietern (Archiv)

Siehe auch:  Analyse: Compact profitiert von Verbotsverfahren

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?

Bernhard Rohleder

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Bitkom, Bundesregierung, Bernhard Rohleder, Produzentenverbände, Bundestag

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?

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Berlin

Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?

Der IT-Branchenverband Bitkom kritisiert den neuen Kompromiss der Bundesregierung zur Filmförderung als unausgewogen, da er überwiegend die Interessen der Produzenten berücksichtigt und die Belange der Videodiensteanbieter ignoriert, was Investitionen hemmen könnte.

Was war der Auslöser des Geschehens?

Der Auslöser für die Kritik des IT-Branchenverbands Bitkom an dem Kompromissvorschlag zur Reform der Filmförderung ist die einseitige Berücksichtigung der Interessen von Produzenten zu Lasten der Videodiensteanbieter. Bitkom befürchtet, dass durch die erforderlichen Verhandlungen über Rechtefragen ein Vetorecht der Produzenten entsteht, was zu einer Hemmung von Investitionen in neue Filme und Serien führt.

Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?

Im Artikel wird die scharfe Kritik des IT-Branchenverbands Bitkom an dem Kompromissvorschlag der Bundesregierung zur Reform der Filmförderung beschrieben. Bitkom betont, dass der Vorschlag die Interessen der Produzenten einseitig priorisiert und die Belange der Videodiensteanbieter vernachlässigt, während sie eine stärkere Berücksichtigung der Verbraucherperspektive fordern.

Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

einseitige Berücksichtigung der Produzenten, Missachtung der Belange der Videodiensteanbieter, faktisches Mitspracherecht für einzelne Branchen, systematischer Fehlanreiz, gebremste Investitionen, verkomplizierte Filmförderung.

Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des IT-Branchenverbands Bitkom zitiert. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder kritisiert den Kompromissvorschlag der Bundesregierung zur Filmförderung als unzureichend, da er einseitig die Interessen der Produzenten berücksichtigt und die Videodiensteanbieter vernachlässigt. Zudem fordert er eine stärkere Berücksichtigung der Konsumentenperspektive in der Filmförderung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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