Grüne fordern mehr Selbstbewusstsein gegenüber Trump
Berlin () – Grünen-Chefin Franziska Brantner fordert Europa zu mehr Tempo und Selbstbewusstsein gegenüber US-Präsident Donald Trump bei der digitalen Eigenständigkeit auf. „Es muss gelingen, in den nächsten fünf bis zehn Jahren sichere europäische Clouds, Anbieter in Verteidigung und Energie und sichere staatliche Schnittstellen aufzubauen“, sagte die Co-Vorsitzende der Grünen dem Nachrichtenportal T-Online. „Bei Cloud, Rechenzentren, KI-Factories heißt es jetzt: gemeinsam investieren und dann als Staat auch gezielt europäische Technik kaufen, Akteure zusammenbringen, Nutzung verabreden.“
Brantner kritisierte, dass ein „Teil der Europäer und die EU-Kommission“ davor zurückschreckten, sich mit dem US-Präsidenten anzulegen. „Donald Trump droht ja ständig – auch deswegen will ich, dass Europa unabhängiger wird.“ Der US-Präsident reagiere auf Stärke und Europa sei ein attraktiver Markt. Das könne man selbstbewusst nutzen, so die Grünen-Politikerin. „Wir sind abhängig im Digitalen, im Energiebereich und auch bei der Verteidigung. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass Trump eines Morgens aufwacht und denkt: Ich drohe mit 20 Prozent Export-Zoll für LNG-Gas aus den USA, wenn Brüssel Digitalgesetze gegen US-Unternehmen anwendet.“
Brantner warnte auch davor, dass „US-Tech-Brothers wie Elon Musk und Peter Thiel“ versuchten, „unter dem Deckmantel der Entbürokratisierung sinnvolle Regulierung zu entkernen und Schutzstandards“ abzubauen. „Da stelle ich mich klar dagegen“, sagte sie. „In einzelnen Bereichen brauchen wir auch Ergänzungen, zum Beispiel ein Verbot von Technologie, die Menschen digital ohne ihr Einverständnis auszieht und sexualisiert – wie bei Grok.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Donald Trump (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Franziska Brantner, Donald Trump, Elon Musk, Peter Thiel
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Grünen, EU-Kommission, Trump, US-Tech-Brothers, Elon Musk, Peter Thiel, Brüssel.
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Nicht erwähnt
An welchem Ort spielt die Handlung?
Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin statt. Es wird auch auf die EU (Europäische Union) und die USA verwiesen, insbesondere im Kontext von Donald Trump, was eine internationale Dimension hinzufügt.
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Franziska Brantner, die Chefin der Grünen, fordert von Europa mehr Tempo und Selbstbewusstsein beim Aufbau digitaler Eigenständigkeit, um sicherere europäische Technologien zu entwickeln und der Drucksituation durch US-Präsident Donald Trump zu entkommen.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Auslöser für die Äußerungen von Franziska Brantner ist die wahrgenommene Abhängigkeit Europas von den USA in Bereichen wie digitale Technologien, Energie und Verteidigung. Sie fordert mehr Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein in der europäischen Digitalpolitik, besonders angesichts der drohenden Handelskonflikte unter der US-Regierung unter Donald Trump. Brantner warnt auch vor den möglichen negativen Einflüssen großer US-Technologiefirmen auf europäische Regulierung.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Die Grünen-Chefin Franziska Brantner fordert Europa auf, schneller und selbstbewusster gegenüber US-Präsident Donald Trump zu agieren, um digitale Eigenständigkeit zu erreichen. Sie kritisiert, dass die EU-Kommission und einige Europäer Angst hätten, sich mit Trump anzulegen, und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Investitionen in europäische Technologien, um Unabhängigkeit in digitalen, energiepolitischen und verteidigungstechnischen Fragen zu gewinnen.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: europäische Clouds und Anbieter in Verteidigung und Energie müssen aufgebaut werden, Europa muss unabhängiger werden, Europa soll als attraktiver Markt genutzt werden, Abhängigkeit im Digitalen, Energiebereich und Verteidigung, mögliche Drohung von Export-Zöllen durch Trump, Versuch von US-Tech-Brothers, Regulierung und Schutzstandards abzubauen, Bedarf an Verbot von Technologien, die Menschen ohne Einverständnis digital ausziehen und sexualisieren.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Franziska Brantner, der Co-Vorsitzenden der Grünen, zitiert. Sie fordert Europa auf, in den nächsten fünf bis zehn Jahren sicherere digitale Infrastrukturen aufzubauen und kritisiert, dass Teile der EU vor einer Konfrontation mit US-Präsident Donald Trump zurückschreckten. Brantner betont die Notwendigkeit, in Technologien zu investieren und sich digital unabhängiger zu machen.
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