BSI: Keine nachhaltigen Auswirkungen nach Cyberangriff auf Bahn
Berlin () – Der Cyberangriff auf die Deutsche Bahn hat laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) keine weiteren Auswirkungen.
BSI-Präsidentin Claudia Plattner sagte am Donnerstag im RBB-Inforadio, die Situation scheine überwunden, „wobei natürlich jederzeit wieder eine neue Welle kommen kann“. Sie fügte hinzu, dass es bei der Attacke nicht um Kundendaten gegangen sei: „Mit den Kundendaten `hintendran` haben solche Angriffe gar nichts zu tun – es wird nur der Service `vornedran` gestört, die Kundenanfragen kommen nicht mehr durch.“
Durch einen sogenannten DDos-Angriff waren die IT-Systeme der Bahn zwei Tage lang gestört. Dabei werden von verschiedenen Stellen so viele Anfragen an das System gestellt, dass es überlastet wird. „DDos-Attacken gibt es seit Jahrzehnten. Sie sind aber inzwischen von einer Qualität, da kann auch durchaus mal ein großes Unternehmen unter Druck kommen“, so Plattner. Ihr zufolge wollen Angreifer mit solchen Attacken ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen.
Plattner sagte, seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hätten derartige Attacken zugenommen: „Das haben wir im Verlauf der letzten Jahre beobachtet. Was wir feststellen, ist, dass da insgesamt gerade auch aus Russland viel passiert.“ Ob Russland hinter diesem konkreten Angriff steckt, sei aber völlig unklar: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt untersuchen wir das noch, hier können wir noch keine Aussage machen, das ist Gegenstand laufender Untersuchungen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitz von BSI und BMI (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden in dem Beitrag erwähnt?
Claudia Plattner
Welche Institutionen oder Gruppen kommen im Text vor?
BSI, RBB-Inforadio, Deutsche Bahn, BMI, Russland
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das Geschehen ereignet?
Nicht erwähnt
An welchem Ort spielt die Handlung?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland.
Wie lässt sich der Inhalt kurz zusammenfassen?
Der Cyberangriff auf die Deutsche Bahn hatte laut BSI-Präsidentin Claudia Plattner keine Auswirkungen auf Kundendaten, sondern störte lediglich den Service, und solche Angriffe sind seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs zugenommen, wobei die Herkunft des konkreten Angriffs noch untersucht wird.
Was war der Auslöser des Geschehens?
Der Auslöser für den Cyberangriff auf die Deutsche Bahn war ein DDoS-Angriff, bei dem das IT-System durch eine Überlastung gestört wurde. Laut BSI-Präsidentin Claudia Plattner sind solche Angriffe in den letzten Jahren, insbesondere seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, zugenommen. Ob Russland konkret hinter diesem Angriff steckt, ist jedoch unklar und wird noch untersucht.
Welche Reaktionen gab es von Seiten der Politik oder Öffentlichkeit?
Im Artikel äußert sich BSI-Präsidentin Claudia Plattner zur Reaktion auf den Cyberangriff auf die Deutsche Bahn, der durch einen DDos-Angriff ausgelöst wurde. Sie betont, dass die Situation überwunden sei, aber die Möglichkeit weiterer Angriffe besteht, und weist darauf hin, dass solche Attacken seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs zugenommen haben, ohne jedoch einen direkten Zusammenhang zu Russland bestätigen zu können.
Welche Folgen oder Auswirkungen werden thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: keine weiteren Auswirkungen, Situation scheint überwunden, Störung des Service, Kundendaten nicht betroffen, Angriffe erzeugen Gefühl der Unsicherheit, Zunahme der Attacken seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, Unklarheit über Urheber des Angriffs, laufende Untersuchungen.
Liegt bereits eine offizielle Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von BSI-Präsidentin Claudia Plattner zitiert. Sie erklärte, dass die Situation nach dem Cyberangriff auf die Deutsche Bahn überwunden zu sein scheint, betonte aber, dass jederzeit eine neue Welle von Angriffen kommen kann. Zudem stellte sie klar, dass die Attacke keine Auswirkungen auf Kundendaten hatte, sondern nur den Service störte.
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