Es pressiert beim Schulbau – Kommentar von Joachim Fahrun

5. März 2018
Es pressiert beim Schulbau – Kommentar von Joachim Fahrun

Berlin (ots) – Genug diskutiert! Anderthalb Jahre nach der Wahl wird es hohe Zeit, dass Senat und Bezirke mit dem zentralen Wahlkampfversprechen der größten Regierungspartei SPD in die Gänge kommen. Die Schulbau-Offensive muss endlich starten.

Schluss mit eifersüchtigem Beharren auf eigene Kompetenzen und kleinlichen Einwänden gegen neue Wege. Es gibt Berliner Schulen, da steht das Wasser kniehoch im Keller. Risse durchziehen die Wände, Wind pfeift durch die Fenster. Manchmal fallen auch Heizungen aus, und die Kinder werden nach Hause geschickt.

Es ist ein Skandal, dass die Stadt es überhaupt so weit hat kommen lassen, Haushaltskrise hin oder her. Zwar ist schon einiges passiert, und keineswegs alle Berliner Schulhäuser sind marode. Aber es sind eben immer noch zu viele. Es pressiert also.

Insofern ist es zu begrüßen, wenn die Strukturen für die Schulbau-Offensive jetzt endlich festgezurrt sind. Niemand soll sich beklagen, dass mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge ein neuer Akteur die Arena betritt.

Die Erwartung, dass ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen schneller vorankommt als eine Behörde, ist nicht von der Hand zu weisen. Und es ist auch richtig, für das wichtige Ziel günstige Kredite aufzunehmen, um schneller die Situation von Schülern und Lehrern in Berlin zu verbessern.

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