Tauwetter Kommentar von Friedrich Roeingh zu den Korea-Gesprächen

6. März 2018
Tauwetter  Kommentar von Friedrich Roeingh zu den Korea-Gesprächen

Mainz (ots) – Wer hat denn Donald Trump das Handy weggenommen und in seinem Namen getwittert? „Möglicher Fortschritt bei den Gesprächen mit Nordkorea“ kann der Mann am größeren Atom-Knopf ja unmöglich selbst geschrieben haben. Doch Spaß beiseite. Die Reaktion des amerikanischen Präsidenten ist tatsächlich genauso beachtlich wie die überraschend konstruktiven Gespräche der südkoreanischen Regierungsdelegation mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un. Das Angebot Kims, schon im April mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-In zusammenzutreffen, die Abrede einer ständigen Telefonverbindung zur Vermeidung militärischer Spannungen, die Bereitschaft Kims, auf Nuklear- und Raketentests zu verzichten – solange gesprochen wird: All das sind Punkte, die man noch nicht für möglich hielt, als Kim vor ein paar Wochen seine Schwester zu den Olympischen Winterspielen nach Südkorea beorderte. Doch Vorsicht vor jeder Art von Euphorie. Ja, Donald Trump ist offenbar auch für positive Überraschungen gut. Genauso gut können ihm morgen schon wieder seine Finger beim Twittern entgleiten. Und wenn Kim Jong Un von einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel spricht, ist erst recht Vorsicht geboten. Bis heute hat noch kein Land auf der Welt sein einmal gewonnenes Atomarsenal verschrottet. Das wird auch Kim nicht tun, dessen größte Versicherung sein Bedrohungspotenzial ist. Einstweilen darf

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