Weltfrauentag am 8. März

7. März 2018
Weltfrauentag am 8. März

Bonn (ots) – Zum morgigen Weltfrauentag machen das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des UNHCR, auf die prekäre Situation der vielen Frauen und Mädchen aufmerksam, die vor Krieg und Gewalt flüchten mussten.

Nach UNHCR-Angaben sind Flüchtlingsfrauen und -mädchen vor allem im Bildungsbereich erheblichen Benachteiligungen ausgesetzt. Das betont die heute veröffentlichte UNHCR-Studie „Her Turn“. Demnach können nur halb so viele Mädchen eine weiterführende Schule besuchen wie Jungen, obwohl sie weltweit die Hälfte der schulpflichtigen Flüchtlinge stellen. Vor allem in Ländern wie Uganda, wo die meisten Flüchtlinge in Afrika Aufnahme gefunden haben, in Kenia und Äthiopien werden dringend zusätzliche Schulen für Mädchen benötigt.

„Zugang zu Bildung ist ein Menschenrecht. Doch für die Millionen Frauen und Mädchen unter der stetig wachsenden Zahl von Flüchtlingen ist sie und noch lange keine Realität“, so der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer.

Die UNHCR-Studie zeigt auf, dass besonders soziale und kulturelle Konventionen den Schulbesuch von Mädchen verhindern. Jungen werden diesbezüglich bevorzugt. Außerdem sei es für Flüchtlingsfamilien oft nicht möglich, die Kosten für Bücher, Uniformen oder die Fahrt zur Schule aufzubringen. Um Abhilfe zu schaffen, hat der UNHCR Initiativen ins Leben gerufen, damit Flüchtlinge eine Arbeit bekommen: Wenn Erwachsene einen Job haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit erheblich höher, dass die Kinder in der Schule bleiben können.

Zur UNHCR-Studie „Her Turn“: www.unhcr.org/mediapage-herturn

Weitere Informationen zum Weltfrauentag sowie zur Situation von Flüchtlingsfrauen und -mädchen auf der Website unter: www.uno-fluechtlingshilfe.de/weltfrauentag

Hilfe für Flüchtlinge weltweit: Spendenkonto UNO-Flüchtlingshilfe Sparkasse Köln-Bonn IBAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50 – BIC: COLSDE33

Quellenangaben

Textquelle:UNO-Flüchtlingshilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/63012/3884946
Newsroom:UNO-Flüchtlingshilfe e.V.
Pressekontakt:Dietmar Kappe
Tel. 0228-90 90 86-41
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