Niedersachsens Europa-Ministerin um deutschen Hering besorgt

8. März 2018
Niedersachsens Europa-Ministerin um deutschen Hering besorgt

Osnabrück (ots) – Niedersachsens Europa-Ministerin um deutschen Hering besorgt

Honé: Bei Brexit-Verhandlungen Interessen deutscher Hochseefischer stärker berücksichtigen

Osnabrück. Niedersachsens Europa-Ministerin Birgit Honé (SPD) hat die EU-Kommission aufgefordert, bei den Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien stärker die Interessen der europäischen und deutschen Fischer zu berücksichtigen. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) sagte die derzeitige Vorsitzende der Europaministerkonferenz: „Die deutschen Hochseefischer erwirtschaften ihren Umsatz zu zwei Dritteln in britischen Hoheitsgewässern. Die Kommission muss darauf drängen, dass das auch nach einem Brexit möglich bleibt.“

Andernfalls sei die Zukunft des deutschen Industriezweiges gefährdet, sagte Honé. Deutscher Hering komme beispielsweise überwiegend aus britischen Gewässern. Die EU-Kommission müsse in den Verhandlungen mit London die Frage nach Fangquoten und -gründen mit denen nach Absatzmärkten verbinden. Honé: „Die Briten wollen ihren Fisch schließlich auch verkaufen. Das sollten sie bei den Brexit-Verhandlungen bedenken.“

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