Martin Korte zum Besuch des Bundespräsidenten in NRW

13. März 2018
Martin Korte zum Besuch des Bundespräsidenten in NRW

Hagen (ots) – Frank-Walter Steinmeier hat mit dem Amtsantritt als Bundespräsident nicht den gesunden Menschenverstand abgegeben. Dass in Teilen des Ruhrgebiets arme Menschen leben, Häuser verfallen und die Integration von Migranten nicht reibungslos funktioniert und dass in Südwestfalen ehrenamtliches Engagement die Gesellschaft zusammenhält, muss das Staatsoberhaupt nicht lernen. Das Amt distanziert den Inhaber zwar von den Bürgern, aber es macht ihn nicht blind. Steinmeiers Macht ist repräsentativ; er kann keine Gesetze ändern, er kann noch nicht einmal Fördermittel ausschütten. Aber mit der Auswahl der Orte, die er besucht, setzt er Signale, legt den Finger in Wunden, lobt Initiativen und stärkt Menschen den Rücken, die zu Opfern geworden sind. So gesehen war sein Besuch in NRW nicht sinnlos. Aber: Steinmeier kann reden. Manchmal wünscht man sich, er würde etwas deutlichere Worte wählen. Die Verhältnisse in Deutschland sind nicht vom Himmel gefallen; es gibt Verantwortliche – auch in seiner (ehemaligen) eigenen Partei. Seine Kritik an Politikern könnte durchaus etwas lauter ausfallen.

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