MDR-Koproduktion „In den Gängen“ erhält vier Nominierungen für den Deutschen Filmpreis

14. März 2018
MDR-Koproduktion „In den Gängen“ erhält vier Nominierungen für den Deutschen Filmpreis

Leipzig (ots) – Die Liebesgeschichte „In den Gängen“ nach einem Drehbuch von Clemens Meyer und Thomas Stuber wurde heute vier Mal für die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – den Deutschen Filmpreis – nominiert.

Die Kategorien sind „Bester Spielfilm“, „Beste männliche Hauptrolle“ mit Franz Rogowski, „Beste weibliche Nebenrolle“ mit Sandra Hüller sowie die „Beste Kamera“ mit Peter Matjasko.

Die Kinokoproduktion unter der Regie von Thomas Stuber erzählt von einer zarten Liebe, die in dem geschützten Kosmos eines Großmarkts, inmitten einer Atmosphäre von familiärer Freundschaft und Zugehörigkeit gedeiht und außerhalb des Marktes keine Chance hätte. Das Drehbuch wurde bereits 2015 mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet.

Kinostart ist der 24. Mai 2018.

Zum Film:

Nachdem Christian (Franz Rogowski) seinen Job auf dem Bau wegen einer Unbeherrschtheit verloren hat, fängt er in einem Großmarkt an. Bruno (Peter Kurth) aus der Getränkeabteilung nimmt den schweigsamen jungen Mann unter seine Fittiche und wird ein väterlicher Freund. Bei den Süßwaren im Gang nebenan arbeitet Marion (Sandra Hüller), die Christian sehr mag. Der Kaffeeautomat wird ihr Treffpunkt, doch Marion ist verheiratet. Und dann sind da noch Paletten-Klaus, der als Einziger die große Elektro-Ameise fahren darf, Rudi, der Chef der Nacht, Fernseh-Jürgen aus dem Non-Food, Wolfgang von den Konserven und Irina aus den Nudeln, die sich tagtäglich in den Gängen begegnen und dort viel mehr als nur ihre Arbeit verrichten.

„In den Gängen“ ist eine Produktion der Sommerhaus Filmproduktion (Produzenten Jochen Laube und Fabian Maubach) in Koproduktion mit dem MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK (Redaktion Meike Götz), arte (Redaktion Barbara Häbe), dem Südwestrundfunk (Redaktion Brigitte Dithard) sowie dem Hessischen Rundfunk (Redaktion Jörg Himstedt). Koproduzenten sind Rotor Film und Departures Film. Das Projekt wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Mitteldeutsche Medienförderung MDM, die MfG Baden-Württemberg, das Medienboard Berlin Brandenburg und den Deutschen Filmförderfonds DFFF. Deutscher Verleiher ist Zorro Film in München.

Die Gewinner des Deutschen Filmpreises werden am 27. April im Berliner Palais am Funkturm im Rahmen einer Gala bekanntgegeben. Gastgeber des Abends, den Das Erste zeitversetzt um 22.00 Uhr ausstrahlt, sind die Filmakademie-Präsidentin Iris Berben und der Schauspieler Edin Hasanovic.

Der „Deutsche Filmpreis“ ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen.

Quellenangaben

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