Joachim Löw: „Das sportliche Niveau wird in Russland vielleicht nochmals dichter sein …

26. März 2018
Joachim Löw: „Das sportliche Niveau wird in Russland vielleicht nochmals dichter sein …

Berlin (ots) –

Beim DFB-Medienworkshop für die WM 2018 in Russland heute in Berlin bereiten sich Deutschlands Medienvertreter auf das Turnier in drei Monaten vor

MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN JOACHIM LÖW, OLIVER BIERHOFF, SANDRO WAGNER, NIKLAS SÜLKE, SEBASTIAN RUDY

Anmoderation:

Für die deutsche Fußballnationalmannschaft hat mit dem Freundschaftsspiel am Freitag gegen Spanien in Düsseldorf und dem Spiel gegen Brasilien in Berlin morgen (Dienstag, 27.3.) die heiße Phase der EM-Vorbereitung begonnen. Aber nicht nur die Nationalspieler und die Fans, sondern auch die TV-, Radio- und Printjournalisten fiebern schon der WM in Russland entgegen. Das war heute beim Medienworkshop des DFB in der Mercedes-Benz Welt am Salzufer in Berlin deutlich spürbar. Schließlich hoffen auch die Medienvertreter, dass es der Mannschaft von Joachim Löw gelingen wird, den Weltmeister-Titel zu verteidigen. Über 100 waren gekommen, um alle wichtigen Infos zum Turnier aus erster Hand zu erhalten. Bundestrainer Joachim Löw ist sich sicher, dass in Russland vieles anders sein wird als in Brasilien:

O-Ton Joachim Löw

In Russland ist auch die Wetterlage in bisschen unterschiedlich zu Brasilien. Auf der anderen Seite spielen wir abends, in Brasilien waren die Spiele mittags unter großer Hitze. Da sind abends ein bisschen andere Temperaturen. Ich glaube, die Stimmung wird gleich sein. In Brasilien war sie schon klasse, aber auch in Russland bei dem Turnier werden die Russen da sein, die Stadien werden voll sein, die Spannung wird groß sein, Begeisterung wird da sein. Von der ganzen sportlichen Geschichte sehe ich keine großen Unterschiede. Das sportliche Niveau wird vielleicht nochmal ein bisschen dichter sein als in Brasilien. (0’30)

Mercedes-Benz begleitet die Nationalmannschaft mit dem Claim „Best Never Rest“. Seit dem Spiel gegen Spanien sind Trainingsshirts, Hymnenjacken und der Mannschaftsbus mit diesem Motivationsslogan gebrandet. Und als Premiere wurde den Journalisten erstmals der Kampagnen-Spot von Mercedes-Benz gezeigt. Überhaupt ist schon fast alles organisiert: das Trainingsquartier im Südtiroler Örtchen Eppan, die Kadernominierung am 15. Mai im Dortmunder Fußball-Museum und natürlich auch das zentrale Mannschaftsquartier in Watutinki vor den Toren Moskaus. Noch nie waren die Vorbereitungen des DFB bei einer WM größer als jetzt zum Turnier in Russland. Oliver Bierhoff, Nationalmannschafts-Manager, ist mit dem Stand der Vorbereitungen schon recht zufrieden, obwohl natürlich die Vorbereitungen in einem Land wie Russland nicht so einfach sind:

O-Ton Oliver Bierhoff

Das macht es auch immer wieder spannend, wenn man außerhalb Deutschlands kommt, ob in Südafrika 2010 oder in Brasilien 2014 oder jetzt in Russland. Man hat immer mit anderen Mentalitäten zu tun und man kann nicht die Hebel in Bewegung setzen, die man teilweise in Deutschland in Bewegung setzen kann mit den Kontakten. Politisch ist es immer ein bisschen schwieriger, aber ich habe eine große Bereitschaft bei den Russen gesehen zu helfen, es geht alles ein bisschen bürokratischer, langsamer, aber man merkt schon, dass alle froh sind, dass der Weltmeister kommt und natürlich die Weltmeistermannschaft auch zu beherbergen. Es gehört schon einige Logistik dazu, aber das kriegen wir immer gut gemeistert. (0’37)

Nach dem 1:1 gegen Spanien und dem Freundschaftsspiel morgen Abend in Berlin gegen Brasilien wird Joachim Löw einen Eindruck davon haben, wo seine Mannschaft aktuell steht. Und nachdem das Brasilienspiel der letzte Test vor der Kadernominierung am 15. Mai ist, werden die Erkenntnisse dort sicher einfließen. Dass es ihm mit der Titelverteidigung ernst ist, hat Löw in den vergangenen Tagen bewiesen. Den Spielern hat er klargemacht, dass er beim WM-Kader unabhängig von Namen und Meriten gnadenlos entscheiden wird. Der Kampf um die 26 Kaderplätze hat also längst begonnen. Und da ist es vielleicht von Vorteil, schon beim Gewinn des Confed Cups im vergangenen Jahr dabei gewesen zu sein. Sebastian Rudy, Niklas Sülke und Sandro Wagner wissen bereits, was die deutsche Mannschaft in Russland erwartet.

O-Ton Sandro Wagner, Niklas Sülke, Sebastian Rudy

Ich habe es ein bisschen anders erwartet, aber die Leute und Fans sind dort sehr, sehr positiv und offen für uns Deutsche und auch für die deutsche Mannschaft. Ich habe nur positive Resonanzen bekommen. Wir sind da sehr, sehr gern gesehen gewesen und haben uns dementsprechend auch wohl gefühlt. Ich denke, im Sommer werden auch die deutschen Fans dort willkommen geheißen. Ich freu mich auf eine gute Zeit in Russland. – Es ist ein sehr interessantes Land, ich habe auch relativ viele Städte gesehen mit sehr schönen Stadien, ich denke, es ist auch ein Fußball-begeistertes Land. Bei der WM wird das wahrscheinlich alles nochmal ein Stück größer werden, da wollen wir natürlich wieder eine sehr gute Rolle spielen. – Es waren tolle Stadien, es war meistens voll und die Stimmung war auch grandios. Ich denke, dass sie bei einer WM dann noch größer sein wird, noch mehr Stimmung sein wird. Darauf können wir uns freuen. (0’45)

Abmoderation:

Beim DFB-Medienworkshop in der Mercedes-Benz Niederlassung in Berlin wurde heute die heiße Phase der WM-Vorbereitung für Russland eingeläutet.

Quellenangaben

Textquelle:Mercedes-Benz, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/28486/3900899
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