NRW-SPD Chef Groschek stellt Hartz IV infrage

28. März 2018
NRW-SPD Chef Groschek stellt Hartz IV infrage

Bielefeld (ots) – Der Vorsitzende der NRW-SPD, Michael Groschek, unterstützt Stimmen in seiner Partei, die auf eine Abschaffung von Hartz IV dringen. „Durch ein faktisch wahrnehmbares Recht auf Arbeit – auch durch öffentliche Beschäftigungsangebote mit einem auskömmlichen Grundeinkommen – kann Hartz IV überwunden werden“, sagte er der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Donnerstagausgabe). Arbeit müsse sich wieder lohnen und belohnt werden. Deshalb habe die Bundesregierung den Koalitionsauftrag erhalten, einen großflächigen sozialen Arbeitsmarkt zu etablieren.

Zudem forderte Groschek die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf mindestens 12 Euro, um ein unterstützungsfreies Arbeitseinkommen zu garantieren. „Ein bedingungsloses Grundeinkommen nach dem Motto ‚Kommst Du heute nicht, kommst Du morgen‘ ist dagegen mit dem Grundverständnis einer Partei der Arbeit nicht zu vereinbaren“, so Groschek.

Quellenangaben

Textquelle:Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/65487/3903290
Newsroom:Neue Westfälische (Bielefeld)
Pressekontakt:Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Weitere interessante News

Europagericht zu kirchlichem Arbeitsrecht Sonderrechte brauchen Gründe Sigrun … Bielefeld (ots) - Darf der Glaube eines Menschen eine Rolle spielen bei der Frage, ob er eine Stelle bekommt? Das Grundgesetz sagt nein: In Deutschland darf niemand "wegen seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt" werden, heißt es da. Kein Arbeitgeber dürfte sich erlauben, einem Muslim wegen seines Glaubens zu kündigen, einen Juden mit Verweis auf die Religionszugehörigkeit aus dem Bewerbungsverfahren zu werfen oder einem Atheisten deshalb eine Stelle zu ver...
Kommentar zu Syrien Stuttgart (ots) - So hart es klingt, das nächtliche Bombardement war unter dem Strich ein Sieg der Vernunft. Der befürchtete Schlagabtausch mit Russland auf syrischem Boden fand nicht statt, aus dem sich leicht ein verheerender Weltbrand hätte entwickeln können. Damit einher geht die Einsicht, dass für den Westen in Syrien nicht mehr viel zu machen ist. Für Assad war das Ganze erneut ein machtpolitischer Punktsieg. Der Westen lässt dem Diktator im Prinzip freie Hand. Dieser kann den Feldzug gege...
Verantwortungslos Kommentar von Jens Helmecke zum weiteren Betrieb der Atomkraftwerke … Hagen (ots) - Der Weiterbetrieb höchst störanfälliger Atomreaktoren ist verantwortungslos. Thiange 2 mit tausenden Rissen im Reaktordruckbehälter dürfte längst nicht mehr laufen. Gleiches gilt für Doel 3 bei Antwerpen sowie für die französischen Meiler Fessenheim und Cattenom nahe der deutschen Grenze - alle auf dem Boden der Europäischen Union. Die Kommission schafft es bekanntlich sehr wohl, in der EU allerhand Vorschriften zu machen - meistens aus gutem Grund. Dass Europa, weder Parlament noc...
Gedenkorte erhalten Berlin (ots) - Authentische Orte sind für Historiker, Pädagogen und Geschichtsvermittler gleichermaßen ein Schatz. Auch Tourismuswerber wissen, dass die besondere Geschichte viele Besucher nach Berlin zieht. Insofern ist es in jedem Fall richtig, Gebäude zu erhalten, sensibel wiederherzustellen und der Allgemeinheit zu öffnen, wo die Vergangenheit noch original erkennbar geblieben ist. Das gilt auch für das frühere Volkspolizei-Gefängnis an der Keibelstraße. Warum über diesen Ort jahrelang gestr...
Kommentar Putin schweißt den Westen zusammen = Von Matthias Beermann Düsseldorf (ots) - Westliche Staaten weisen in einer konzertierten Aktion Dutzende russische Diplomaten aus - wann hat es so etwas zuletzt gegeben? Dabei hätten viele die in zahllose Streitereien verhedderte transatlantische Gemeinschaft zu einer solchen Geschlossenheit gar nicht mehr für fähig gehalten. Wohl auch Wladimir Putin nicht, dessen erklärtes Ziel es ist, den Westen zu spalten und damit zu schwächen. Nun aber sieht es so aus, als sei es ausgerechnet Russlands Präsident selbst, der die ...
NRW-Verkehrsministerium wird frühestens 2020 über umstrittene Kapazitätserweiterung am … Düsseldorf (ots) - Eine Entscheidung über die umstrittene Erhöhung der Kapazitäten des Flughafens Düsseldorf ist vor 2020 nicht zu erwarten. Dies bestätigt NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) indirekt in einem Interview der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Ähnliche Verfahren hätten in Frankfurt und anderen Städten "vier bis fünf Jahre" gedauert, sagte er, und die NRW-Landesregierung habe die Unterlagen erst 2017 erhalten. Auf die Frage, ob eine Entscheidung angesichts dieser Umstände ...
Kommentar zu den neuesten Enthüllungen der Autobranche: In Empörung gehüllt Berlin (ots) - Wieder reagiert die Autoindustrie in bekannter Manier: Die Vorstände von VW, BMW und Daimler zeigen sich empört über die in den Medien thematisierten Versuche an Affen und Menschen, die beweisen sollten, dass Stickstoffoxide für Menschen nicht gefährlich sind. Die Verantwortlichen sollen nun zur Rechenschaft gezogen werden. Schuld sind also einzelne Beschäftigte. Dabei ist es höchst unwahrscheinlich, dass die Versuche in den Vorstandsetagen nicht bekannt waren. Zudem hatte der 201...
Barley begrüßt Schulz‘ Verzicht als „folgerichtigen Schritt“ Düsseldorf (ots) - Die geschäftsführende Bundesarbeits- und Familienministerin, Katarina Barley (SPD), hat den Verzicht von SPD-Chef Martin Schulz auf ein Ministeramt begrüßt. "Ich habe Respekt vor der Entscheidung von Martin Schulz. Das zeugt von persönlicher Stärke", sagte Barley der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Sein Schritt, nicht ins Kabinett einzutreten, ist angesichts der massiven Kritik folgerichtig", so Barley weiter. "Ich danke ihm, dass er in einer ...
Giftanschlag Bielefeld (ots) - Der größte stationäre und beste Staatszirkus der Welt hat seinen Platz immer noch in Moskau. Das muss Russlands Außenamtssprecherin irgendwie nicht bedacht haben, als sie Theresa Mays Ultimatum als »Zirkusnummer« abtat. Tatsächlich schrillten die Alarmglocken. Die britische Reaktion auf den Giftanschlag gegen Sergej Skripal hat es in sich. Mays Rede vor dem Unterhaus entlarvt Russland als finsteren Aggressor im Geheimen. Mitten im Wahlkampfrausch nationaler Exzesse und selbstg...
ZEW-Chef warnt vor Erhöhung deutscher Beiträge zum EU-Haushalt Düsseldorf (ots) - Der Chef des Forschungsinstitutes ZEW, Achim Wambach, kritisiert die geplante Erhöhung der deutschen Beiträge für den EU-Haushalt und die Schwerpunkte des Koalitionsvertrages. "Antworten auf wichtige Fragen für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands wurden vertagt", schreibt Wambach in einem Beitrag für die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). Die große Koalition habe zwar zahlreiche Kommissionen verabredet, aber wichtige Bereiche fehlten: "Der GroKo -...

Über Presseportal.de

presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.

© Copyright 2017. IT Journal.