Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt mehr, als man denkt

9. April 2018
Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt mehr, als man denkt

Köln (ots) – Es ist vielen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen nicht bekannt, welche Kosten die gesetzliche Pflegeversicherung für die ambulante Pflege in den eigenen vier Wänden übernimmt. Jörg Veil, Geschäftsführer von Home Instead Seniorenbetreuung Deutschland, gibt einen Überblick.

Entlastungsleistungen

Jedem Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1 stehen 125 Euro pro Monat zur Verfügung. Das Geld kann für Hilfe im Alltag in Anspruch genommen werden. Dazu zählen beispielsweise gemeinsames Einkaufen und Kochen, Unterstützung im Haushalt oder die Begleitung zum Arzt, ein Spaziergang oder gemeinsames Spielen. Dieser Betrag wird nicht bar ausgezahlt. Wer im vergangenen Jahr die Leistungen nicht in Anspruch genommen hat, kann diese noch bis Juni 2018 für die Betreuung nutzen.

Verhinderungspflege

Bis zu 1.612 Euro jährlich stehen Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 für die Entlastung der pflegenden Angehörigen zur Verfügung. Wer noch kein Geld aus der Kurzzeitpflege beansprucht hat, kann diesen Betrag um bis zu 806 Euro aufstocken. Diese Gelder können nicht ins folgende Jahr übertragen werden. Insgesamt unterstützt die Pflegekasse also jeden Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 für die Betreuung im eigenen Zuhause mit jährlich bis zu knapp 4.000 Euro. Zugelassene Dienstleister, wie beispielsweise von Home Instead, können für Betreuungs- und Entlastungsleistungen eingesetzt werden. Die Betreuungskräfte und Alltagsbegleiter kommen ins Haus und sind bei Bedarf auch im Umgang mit demenziell veränderten Menschen geschult.

Pflegehilfsmittel

Bis zu 40 Euro im Monat stellt die Pflegekasse für sogenannte „zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel“ zur Verfügung. Das können zum Beispiel Einmalhandschuhe oder Inkontinenzvorlagen sein. Bei notwendigen Pflegehilfsmitteln, wie zum Beispiel Rollstühlen, Rollatoren oder Pflegebetten, trägt die Pflegekasse die gesamten Kosten.

Umbauten

Für sogenannte „Wohnumfeld-verbessernde“ Maßnahmen, wie zum Beispiel der Einbau eines Treppenliftes, die Türverbreiterung oder auch der Umbau des Bades, stehen pro Projekt bis zu 4.000 Euro und maximal 16.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Wichtig ist, dass der Antrag vor dem Umbau gestellt wird.

Pflegeberatung

Jeder pflegende Angehörige hat einen Anspruch auf eine individuelle und kostenlose Pflegeberatung. In diesem Gespräch wird auch geklärt, ob der Pflegegrad noch stimmt oder ob eine andere Einstufung gegeben ist. Dieser Überblick kann eine persönliche Beratung nicht ersetzen. Die lokalen Teams von Home Instead informieren gerne über Leistungen, die die Pflegekasse im Einzelfall übernimmt, und können auch bei der Antragstellung unterstützen. Ein kostenloser und unverbindlicher Beratungstermin kann unter Telefon 0800 / 80 81 82 5 vereinbart werden. Sein Angebot stellt der Betreuungsdienst Home Instead auf seiner Homepage unter www.homeinstead.de vor.

Home Instead wurde 1994 in den USA gegründet und gehört heute mit über 1.000 Standorten auf vier Kontinenten zu den größten Partnersystemen im Seniorenmarkt.

Die Alltagsbegleiter von Home Instead ermöglichen, dass hilfs- und pflegebedürftige Menschen ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung führen können. Im Jahr 2008 in Köln gestartet, gibt es derzeit bereits über 80 eröffnete Betriebe im gesamten Bundesgebiet. Innerhalb dieses Jahres wird der 100. Standort in Deutschland eröffnet werden. www.homeinstead.de

Quellenangaben

Textquelle:Home Instead, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/127393/3911105
Newsroom:Home Instead
Pressekontakt:Steffen Ritter
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