DIW-Präsident befürchtet empfindlichen Konjunkturdämpfer durch Handelskonflikt

9. April 2018
DIW-Präsident befürchtet empfindlichen Konjunkturdämpfer durch Handelskonflikt

Berlin (ots) – Fratzscher hält Umsetzung von Trumps Drohgebärden für sehr wahrscheinlich

Berlin, 21. März 2018 – Eine weitere Eskalation des Handelskriegs zwischen den USA und China gefährdet das weltweite Konjunkturklima. Im Interview mit capital.de sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Marcel Fratzscher: „Ich befürchte, dass der Handelskonflikt der globalen Konjunktur einen empfindlichen Dämpfer geben kann.“ Wenn der freie Handel als Folge des Handelskonflikts ein Stück weit einbräche, fiele auch das Wachstum zurück. Fratzscher warnte generell vor der Unsicherheit, die ein möglicher Handelskrieg mit sich bringen würde.

Fratzscher hält es für sehr wahrscheinlich, dass Trumps Androhungen auch umgesetzt werden: „Trump wird etwas machen müssen, um seine Wahlversprechen einzulösen. Auch wenn die Folgen fatal sind.“ Für ihn ist aber auch China gefordert: „China ist ganz klar im Zugzwang, um eine Symetrie der Märkte herzustellen. Davon würde auch Deutschland profitieren, denn relativ exportieren deutsche Unternehmen deutlich mehr nach China als es amerikanische Unternehmen tun.“

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