Landesvater Laschet

9. April 2018
Landesvater Laschet

Düsseldorf (ots) – Die Amok-Fahrt von Münster war der erste echte Krisenfall für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Erstmals war er nicht nur als Regierungschef gefragt, der Gesetze auf den Weg bringt und an der Zukunft des Landes arbeitet, sondern auch als einfühlsamer Gesprächspartner für Opfer, Angehörige und Helfer. Laschet hat seine Rolle als Landesvater in Münster gut ausgefüllt. Er suchte den Kontakt zu den Angehörigen der Opfer mit taktvoller Diskretion und fand glaubwürdige Worte sowie einen angemessen zurückhaltenden Tonfall bei seinem ersten öffentlichen Auftritt am Tag nach der Tat. Die wichtigste Säule seiner Glaubwürdigkeit als mitfühlender Landesvater ist aber seine Opfer-Politik, weil sie schon vor dem Attentat von Münster erste Konturen bekam. Unter Laschets Führung berief NRW erstmals eine Opferschutzbeauftragte, außerdem kämpft das Land auf Bundesebene seit Monaten für höhere Opfer-Entschädigungen. Für Laschet ist Opferschutz ganz sicher nicht nur eine Pose, sondern auch ein sehr ernstes politisches Projekt.

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