Beschäftigte vor Risiken durch Gefahrstoffe schützen

10. April 2018
Beschäftigte vor Risiken durch Gefahrstoffe schützen

Dortmund (ots) – „Gesunde Arbeitsplätze – Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben“ lautet der Titel der Kampagne 2018/19 der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA), die in den kommenden zwei Jahren in rund 30 europäischen Ländern durchgeführt wird.

Der nationale Startschuss zur Kampagne fällt am Mittwoch, 25. April 2018, im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in der DASA der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Die seit 2002 etablierten Kampagnen der Agentur der Europäischen Union beraten und sensibilisieren insbesondere kleine und mittlere Betriebe zu ausgewählten Themen des Arbeitsschutzes. Auch in Deutschland besteht nach wie vor großer Informations- und Unterstützungsbedarf im Umgang mit Gefahrstoffen, die nicht immer als solche identifiziert werden können.

Die Direktorin der EU-OSHA, Dr. Christa Sedlatschek, wird bereits am Vortag den EU-weiten Startschuss für die Kampagne in Brüssel geben. Direkt im Anschluss eröffnet sie in Dortmund die nationale, deutsche Kampagne. Auf dem Programm, das gemeinsamen mit den Mitgliedern des Focal Point Netzwerks unter Beteiligung der Arbeitsschutzakteure und Sozialpartner entwickelt wurde, stehen nationale und europäische Experten, die einen Einblick in die Thematik geben und Handlungshilfen zur Identifikation und zum Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz vorstellen. Dies ermöglicht eine Darstellung und Diskussion des Themas sowie der existierenden Vorschriften und Herausforderungen. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit an einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Experiment“ der Deutschen Arbeitswelt-Ausstellung (DASA) teilzunehmen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Da die Teilnahmezahl beschränkt ist, ist eine Anmeldung bis zum 16. April 2018 erforderlich. Das gesamte Programm sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter www.baua.de/Termine. Hier ist auch eine Anmeldung möglich.

Weitere Informationen zur europäischen Kampagne befinden sich im Internetangebot der EU-OSHA unter http://ots.de/ctK8EW und https://healthy-workplaces.eu/

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz. www.baua.de

Quellenangaben

Textquelle:Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/103969/3912370
Newsroom:Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
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Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Gruppe 6.1

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