Undercover in der Schule: Neues TV-Experiment startet im deutschsprachigen Raum

11. April 2018
Undercover in der Schule: Neues TV-Experiment startet im deutschsprachigen Raum

München (ots) –

– „Undercover High“ begleitet sieben Erwachsene, die sich als Jugendliche für ein Semester in eine US-amerikanische Highschool einschleusen.

– Das TV-Experiment ermöglicht einen Einblick in den Alltag US-amerikanischer Schüler im Zeitalter von Smartphone und Social Media.

– Während ihres Undercover-Einsatzes werden die Teilnehmer unter anderem mit Mobbing, sexueller Belästigung, Ausgrenzung, Gewalt und Drogenabhängigkeit konfrontiert.

– A&E zeigt die 12-teilige Doku-Serie als deutsche TV-Premiere ab dem kommenden Montag, 16. April, immer montags um 20.15 Uhr in Doppelfolgen. Am 28. Mai wird ab 21.05 Uhr zusätzlich ein Special mit Expertengesprächen über das Experiment zu sehen sein.

A&E bringt ein neues TV-Format ins deutsche Fernsehen: In „Undercover High“ werden sieben junge Erwachsene im Alter zwischen 21 und 26 Jahren als Schüler für ein Semester in die Highland Park High School in Topeka, Kansas, eingeschleust. Das Experiment ermöglicht einen Einblick in den Alltag der Schüler und beleuchtet die Probleme und Themen, die die Teenager beschäftigen. Mit „Undercover High“ knüpft A&E an die Erfolgsserie „60 Days In“ an, in der Freiwillige undercover ins Gefängnis gehen.

Die jungen Erwachsenen geben sich als ganz normale Schüler aus. Sie nehmen am Unterricht teil, schließen Freundschaften und beteiligen sich an Schulaktivitäten. Um nicht aufzufallen, versuchen die Teilnehmer, sich auch äußerlich anzupassen. Die Männer rasieren sich, um jünger auszusehen, während die 25-jährige Erin beispielsweise mit einer Zahnspange ausgestattet wird. Von den Undercover-Schülern, die sich mit Ausnahme eines teilnehmenden Geschwisterpaares nicht kennen, hat jeder eine besondere Motivation, um am Projekt teilzunehmen. Jorge beispielsweise (auf dem Foto zu sehen), der sich während seiner Schulzeit als homosexuell outete und deshalb gemobbt wurde, möchte durch Gespräche mit den Schülern für mehr Toleranz sorgen.

Die Schuldirektorin und ausgewählte Vertrauenspersonen sind als einzige über die wahre Identität der Undercover-Teilnehmer informiert. Den Schülern der Highland Park High School teilte die Schulleitung mit, dass ein Kamerateam einen Bericht über amerikanische Schulen drehe.

Gleich an ihrem ersten Tag machen die Teilnehmer erschreckende Erfahrungen bezüglich des Umgangs untereinander, aber auch mit Lehrern und dem Personal. Daniel, der früher selbst der Klassenclown war, ist schockiert darüber, wie respektlos mit den Lehrern umgegangen wird. Die Schüler sind mit sich selbst oder mit ihren Handys beschäftigt und schenken dem Lehrer so gut wie keine Beachtung. Schnell merken die Teilnehmer, wie präsent die sozialen Netzwerke im Leben der Schüler geworden sind und dass die Technologie die Art und Weise, wie miteinander kommuniziert wird, extrem verändert hat. In den zwölf einstündigen Episoden erfahren die Sieben am eigenen Leib (Cyber-) Mobbing, Belästigung und Ausgrenzung und gelangen zu erschreckenden Erkenntnissen darüber, wie durch den Einsatz von Handys und des Internets die Konflikte der Schüler verstärkt werden können. Das Personal ist dabei oft machtlos, da die Probleme außerhalb der Schule und in der digitalen Welt weitergehen und sich rasch verbreiten.

Das Ziel des Programms ist, die Herausforderungen von Schülern und des Schulpersonals offenzulegen. „Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung von öffentlichen Schulen, in denen alle Schüler, ungeachtet ihrer Privilegien oder ethnischen Zugehörigkeit, Zugang zu Bildung haben, verstehen und diese Schulen bei ihren Anstrengungen unterstützen“, sagt Dr. Tiffany Anderson von der Schulaufsicht der Topeka Public Schools, die maßgeblich an der Umsetzung des Projekts in der Highland Park High School beteiligt war. „‚Undercover High‘ ermöglicht es uns, lösungsorientierte Gespräche zu führen, die sich auf die Verbesserung des Schulalltags konzentrieren. Das Projekt unterstützt Schüler, die sich verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen stellen, um sich stärker mit der eigenen Realität auseinander zu setzen“. Der Schulleiterin, Dr. Beryl A. New, ist es besonders wichtig, gegen Mobbing, körperliche Gewalt, Rassismus und Drogenmissbrauch an ihrer Schule vorzugehen, um allen Schülern einen angenehmen Schulalltag zu ermöglichen.

„Undercover High“ wurde für A&E von Lucky 8 TV durch deren Tochtergesellschaft Learning Tree Productions produziert. Executive Producer für Lucky 8 sind Gregory Henry, Kimberly Woodard, Jeff Grogan, Kelly McClurkin, Charlie Marquardt und Amy Goodman Kass. Executive Producer für A&E sind Elaine Frontain Bryant, Shelly Tatro, Brad Holcman und Molly Ebinger. Lucky 8 TV produzierte für A&E bereits „60 Days In“.

A&E schuf einen Stipendienfond, der von der Topeka Public Schools Foundation verwaltet wird, um den Schülern der Highland Park High School verbesserte Lern- und Leistungschancen zu bieten. Lucky 8 TV spendete Ressourcen für ein neues Medienzentrum im Schulbezirk.

A&E zeigt „Undercover High“ ab dem kommenden Montag, 16. April, immer montags um 20.15 Uhr in Doppelfolgen als deutsche TV-Premiere und damit kurze Zeit nach der Erstausstrahlung in den USA, wo das Format Anfang Januar startete. Am 28. Mai wird ab 21.05 Uhr zusätzlich ein Special „Das Follow-up“ mit Expertengesprächen über das Experiment zu sehen sein.

Weitere Informationen zum TV-Sender A&E gibt es unter www.ae-tv.de, www.instagram.com/ae_deutschland/ sowie unter www.facebook.com/aetvDeutschland.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/A&E/Mark Hill
Textquelle:A&E, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/113947/3913216
Newsroom:A&E
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