Fidor und IFC starten Partnerschaft zur Ausweitung der finanziellen Eingliederung in …

11. April 2018
Fidor und IFC starten Partnerschaft zur Ausweitung der finanziellen Eingliederung in …

München (ots) – Fidor, der innovative Anbieter digitaler Banking-Lösungen, wird zukünftig mit IFC (International Finance Corporation), einem Mitglied der Weltbankgruppe, zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen Chancen zur Ausweitung digitaler Bankdienstleistungen in Afrika und Lateinamerika zur Verstärkung der finanziellen Eingliederung identifizieren.

Weltweit nutzen bisher rund zwei Milliarden Erwachsene im erwerbsfähigen Alter keine formellen Finanzdienstleistungen. Die Ausweitung des Zugangs zu finanziellen Lösungen ist für sie aber ein wichtiger Baustein für ein besseres Leben. Der Zugang erleichtert den Alltag und hilft Familien und Firmen bei der Planung von langfristigen Zielen sowie bei unerwarteten Notfällen. Als Kontoinhaber können die Menschen Finanzdienstleistungen wie Kredite und Versicherungen nutzen, Firmen gründen und erweitern, in Bildung oder Gesundheit investieren, Risiken bewältigen und finanzielle Rückschläge besser verkraften – dies verbessert ihre gesamte Lebensqualität.

Ein Teil der Vereinbarung sieht vor, dass IFC (www.ifc.org) und Fidor (www.fidor.com) die finanzielle Eingliederung durch die Identifizierung von Finanzinstituten und -partnern vorantreiben wollen, mit denen im digitalen Banking Joint Ventures gegründet oder ausgeweitet werden. Fidor steuert ihre eigene Technologieplattform für das API-Banking bei, das Fidor Operating System (fOS), um wirtschaftlich effiziente Finanzdienstleistungen zu ermöglichen. Zudem gibt Fidor ihr Wissen über den grundsätzlichen Aufbau und Betrieb einer digitalen Bank weiter.

Fidor erarbeitet gemeinsame Innovationen mit Organisationen, die eine digitale Bank gründen möchten und gibt dabei sowohl ihre eigenen Erfahrungen als auch ihre innovative Technologie weiter. Sie bietet White-Label-Banklösungen an, die von der Technologie über Compliance, Risikomanagement, Vermarktungsstrategien bis hin zum Kundenservice reichen. Diese digitalen Technologien sind für IFC und die Weltbankgruppe unentbehrlich, um ihr Ziel eines universellen Zugangs zu Finanzdienstleistungen zu erreichen. Bis 2020 soll so einer weiteren Milliarde Menschen der Zugang zu einem Zahlungskonto ermöglicht werden.

Durch die zukünftige Zusammenarbeit mit IFC plant Fidor ähnliche Innovationen in Afrika und Lateinamerika einzuführen, um die Lücke bei der finanziellen Eingliederung weiter zu schließen. Die beiden Partner wollen gemeinsam ihre Erfahrungen in Bezug auf Investitionsportfolios, Franchises, Co-Investoren sowie Branchenbeziehungen und andere relevante Kontakte zu Stakeholdern in diesen Schwellenländern ausschöpfen.

Matthias Kröner, Gründer und CEO von Fidor: „Das Geschäftsmodell von Fidor hat seine Wurzeln in der Bereitstellung von fairen Banklösungen auf möglichst wirtschaftlicher Weise im Einklang mit dem Themenkatalog der finanziellen Eingliederung. Der Zugang zu Finanzdienstleistungen kann den Alltag der Menschen in Schwellenländern erheblich erleichtern. Die Vorteile der finanziellen Eingliederung sind jedoch nicht nur auf Einzelpersonen beschränkt. Sie kann die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Schwellenländern unterstützen und bei der Ermächtigung von Menschen und Gesellschaften eine bedeutende Rolle spielen. Die zukünftige Zusammenarbeit mit der IFC hat zum Ziel, digitale Banken in Schwellenländern auf den Markt zu bringen und den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu ermöglichen, um die finanzielle Eingliederung zu verstärken.“

Über IFC

IFC, eine Schwesterorganisation der Weltbank und Mitglied der Weltbankgruppe, ist die größte weltweite Entwicklungsinstitution mit Schwerpunkt auf dem privaten Sektor in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Durch die Zusammenarbeit mit über 2.000 Unternehmen weltweit, setzen wir unser Kapital, unsere Expertise und unseren Einfluss ein, um in den schwierigsten Gebieten der Welt Märkte und Möglichkeiten zu schaffen. Im Geschäftsjahr 2017 haben wir die Rekordleistung von 19,3 Mrd. USD für langfristige Finanzierungen in Entwicklungsländern aufgebracht, damit der Privatsektor mit seiner Kraft bei der Beseitigung der Armut und der Stärkung des gemeinsamen Wohlstands mitwirken kann. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ifc.org

Über Fidor

Fidor arbeitet als Co-Entrepreneur mit gleichgesinnten Organisationen aus den Bereichen Banking, Einzelhandel, Transport oder Telekommunikation zusammen, um kundengeführte digitale Banken, die nach „Open Banking“-Grundsätzen arbeiten, von Grund auf zu entwickeln. Durch die Kombination der Expertise der Fidor Gruppe bei Finanzdienstleistungen, Beratung, API & Open Banking, Entwicklung, Vermarktung und Kundenbindung stellt Fidor sicher, dass Banken eingerichtet werden, die den Kunden einen spürbaren Mehrwert liefern. Die Möglichkeiten einer Partnerschaft reichen von Gründungsworkshops über Bank-as-a-Service (mit oder ohne Banklizenz), Payment-as-a-Service, Franchising, Lizenzierung der fidorOS-Plattform (fOS) bis zu Fidor FinanceBay, einem Marktplatz für Fintech-, Tradetech- und Insurtech-Angebote. Die digitale Bankplattform fOS erreichte schnell den Durchbruch am Markt und Fidor wird von Experten als führender Veränderer der Branche wahrgenommen. Der Erfolg der Fidor Bank und des O2-Banking von Telefónica demonstriert die Expertise beim Aufbau erfolgreicher digitaler Banken an vorderster Front der Fintech-Innovation. Die Fidor Bank wurde 2017 vom Handelsblatt als „Mobile Bank of the year“ ausgezeichnet. Zudem erhielt die Fidor Bank den Award als „2016 Digital Bank“ von EUROFORUM. Darüber hinaus wurde sie vom Weltwirtschaftsforum (WEF) als „Global Growth Company“ und 2015 von Celent als Model Bank anerkannt. Im Jahr 2016 führte Fidor gemeinsam mit Telefónica Deutschland das „O2-Banking“ ein, das erste ausschließlich mobile Bankkonto in Deutschland, das in den aufeinander folgenden Jahren 2016 und 2017 die Auszeichnung als beste deutsche „Mobile Bank“ erhielt.

Fidor ist weltweit mit Niederlassungen in München, Dubai und Singapur vertreten. www.fidor.com

Quellenangaben

Textquelle:Fidor Solutions, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/125398/3913515
Newsroom:Fidor Solutions
Pressekontakt:Fidor Solutions
Nadia Benaissa
Chief Marketing Officer
Tel: +971 50 54 23 873
Email: Benaissa@fidor.com

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