Kommentar zu Trumps Drohung eines Raketenangriffs

11. April 2018
Kommentar zu Trumps Drohung eines Raketenangriffs

Stuttgart (ots) – Die Bilder der qualvoll erstickten Menschen sind furchtbar, der Gedanke an den Einsatz von Giftgas gegen das eigene Volk kaum zu ertragen. Insofern kann man Donald Trump ausnahmsweise nicht widersprechen, wenn er fordert, die Weltgemeinschaft dürfte den Angriff auf die syrischen Rebellenenklave Ost-Ghuta nicht durchgehen lassen. Doch öffentliche Erregung ersetzt keine Strategie. Und überstürzte Aktionen können jede Situation noch schlimmer machen. Trump hat keinen Plan, keine Strategie und kein klares Ziel. Statt diplomatische Initiativen zu ergreifen, droht er Russland präpotent mit seinen „hübschen und neuen“ Raketen. Durch heimische Affären aufgewühlt und frustriert wie selten zuvor, lebt er seinen inneren Furor aus. Das disqualifiziert ihn als hehren Verteidiger des Völkerrechts.

Quellenangaben

Textquelle:Stuttgarter Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/48503/3914170
Newsroom:Stuttgarter Zeitung
Pressekontakt:Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 72052424
E-Mail: spaetdienst@stzn.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de

Weitere interessante News

Mehrheit der Deutschen hat Verständnis für Warnstreiks Düsseldorf (ots) - Die Mehrheit der Bürger in Nordrhein-Westfalen hat Verständnis für Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Onlineausgabe) unter Berufung auf eine Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Redaktion durchgeführt hat. Der Großteil der Menschen in NRW ärgert sich demnach nicht über den Streik: 53,2 Prozent antworteten auf die Frage, ob sie Verständnis für die Streiks im öffentlichen Dienst haben, m...
Giftanschlag Bielefeld (ots) - Der größte stationäre und beste Staatszirkus der Welt hat seinen Platz immer noch in Moskau. Das muss Russlands Außenamtssprecherin irgendwie nicht bedacht haben, als sie Theresa Mays Ultimatum als »Zirkusnummer« abtat. Tatsächlich schrillten die Alarmglocken. Die britische Reaktion auf den Giftanschlag gegen Sergej Skripal hat es in sich. Mays Rede vor dem Unterhaus entlarvt Russland als finsteren Aggressor im Geheimen. Mitten im Wahlkampfrausch nationaler Exzesse und selbstg...
Poggenburg Halle (ots) - Wenn AfD-Politiker aus Sachsen-Anhalt zu Poggenburgs Rede gefragt werden, kritisieren sie stets nur die gebrauchten Vokabeln. "Kümmelhändler", "Kameltreiber" - so etwas müsse doch nun wirklich nicht sein. Nicht kritisiert wird Poggenburgs Wunsch, hunderttausende Menschen - auch hier geborene mit deutscher Staatsbürgerschaft - sollten dieses Land verlassen. Von Oliver Kirchner, der als aussichtsreicher Nachfolge-Kandidat für die Fraktionsspitze gilt, ist das erst recht nicht zu erwa...
EU-Kommissar rechnet auch unter SPD-Finanzminister mit Fortsetzung deutscher … Osnabrück (ots) - EU-Kommissar rechnet auch unter SPD-Finanzminister mit Fortsetzung deutscher Austeritätspolitik Moscovici: "Olaf Scholz ist der Tradition von Stabilität absolut verpflichtet" Osnabrück. Die EU-Kommission geht davon aus, dass sich an der deutschen Austeritätspolitik auch unter einem SPD-geführten Finanzministerium grundsätzlich nichts ändert. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) sagte der für Wirtschaft und Währung zuständige EU-Kommissar Pierre Moscov...
zur Ukraine Halle (ots) - Seit vielen Monaten wird über die Entsendung einer UN-Friedenstruppe in die Region debattiert. Im Prinzip könnten sich Russen und auch die Ukrainer mit der Sache anfreunden. Aber nur im Prinzip. Doch wo genau sollen die UN-Blauhelme stationiert werden? Was genau sollen sie machen dürfen? Hinter dem Streit um Details wird der Charme des Planes nicht mehr wahrgenommen. Die Ukraine hätte die Gewissheit, dass die pro-russischen Kämpfer im Osten des Landes unter internationaler Kontroll...
Kommentar zur Ministerliste der SPD Stuttgart (ots) - Andrea Nahles und Olaf Scholz haben sich auf eine Ministerliste verständigt, die alle innerparteilichen Befindlichkeiten berücksichtigt. Ein paar Entscheidungen bergen aber Risiken. Die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey und die NRW-Landesgeneralsekretärin Svenja Schulze sind zwar neue Gesichter, aber bundespolitisch unerfahren. Heiko Maas, der das Außenministerium übernimmt, war zwar schon Justizminister, aber international ist er alles andere als eine große Nu...
Solidarisches Grundeinkommen, einen Versuch wert Straubing (ots) - Wer immer es ernst meint mit der Zusammenführung der Gesellschaft, die nicht zuletzt wegen der stattlichen Zahl von bislang auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbaren Menschen auseinandergedriftet ist, der sollte solche Vorstellungen jedenfalls nicht von vornherein ablehnen. Allein die Aussicht, dass in einem fortgeschrittenen Stadium dann einmal die gesamte Hartz-Bürokratie entfallen könnte, ist schon Anreiz genug, sich mit dem Thema eingehend zu befassen. Und wenn dann auch no...
Björn Engholm: „Schulz und Gabriel haben sich unangemessen verhalten“ – „Parteichefs … Heilbronn (ots) - Der frühere SPD-Parteichef Björn Engholm kritisiert das Verhalten von Schulz und Gabriel und auch das Verfahren zur Kür von Andreas Nahles. Engholm sagte der "Heilbronner Stimme" (Samstag): "Ich finde beider Verhalten als unangemessen: Martin Schulz hat durch seine Amtsambition die er vorher kategorisch verneint hat, ebenso wie durch die Aufgabe des Parteivorsitzes, aus dem heraus er die Erneuerung der SPD betreiben wollte, sowohl sich beschädigt wie seine Partei in Unsicherhei...
Schulze will Zuschuss für E-Lieferwagen auf 7000 Euro erhöhen Düsseldorf (ots) - Um die Luftqualität in deutschen Städten zu verbessern, hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) eine deutliche Erhöhung des Zuschusses für Elektrolieferwagen von derzeit 4000 auf 7000 Euro vorgeschlagen. "Viel bewegen ließe sich im Segment der Kleintransporter, insbesondere beim Lieferverkehr", sagte Schulze der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Dort könne sich die Elektromobilität als erstes durchsetzen, weil die Strecken meist kurz und ...
SWR Koproduktion im Rennen um den Oscar Stuttgart/Baden-Baden (ots) - Die SWR Kinokoproduktion "Die letzten Männer von Aleppo" ("Last Men In Aleppo") des syrischen Regisseurs Feras Fayyad und seines dänischen Koregisseurs und Cutters Steen Johannessen ist für den Oscar in der Kategorie Dokumentarfilm nominiert. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat aus ursprünglich 170 Filmen fünf für diese Kategorie ausgewählt. Die Verleihung findet am 4. März 2018 statt. Der Film begleitet die sogenannten "Weißhelme". Die freiwilligen ...

Über Presseportal.de

presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.

© Copyright 2017. IT Journal.