Keine Automatisierungs-Strategie in deutschen Büros

5. April 2018
Keine Automatisierungs-Strategie in deutschen Büros

– 85 Prozent der Deutschen wünschen sich mehr Entlastung bei Routine-Arbeiten im Büro

– “Dateiverwaltung und -dokumentation” ganz oben auf der Wunschliste

– Strategie für Automatisierung fehlt im Großteil der Unternehmen

München, 5. April 2018 – Wunsch und Wirklichkeit klaffen beim Thema Automatisierung in Unternehmen weit auseinander. Das zeigt der aktuelle Wrike Digital Work Report 2018. Unternehmen besitzen mehrheitlich keine Automatisierungsstrategie oder eine solche nur für einzelne Abteilungen. Demgegenüber wünschen sich Mitarbeiter gerade bei Routine-Aufgaben mehr technologische Unterstützung. Der Digital Work Report fragt den Automatisierungsbedarf von rund 3.000 Wissensarbeitern in Deutschland, Großbritannien und Frankreich ab und untersucht das Potential, das sie in der Automatisierung für sich selbst und das Unternehmen als Ganzes sehen.

Automatisierung bringt Produktivität und Wettbewerbsvorteil

Die Teilnehmer der Studie sehen in der Automatisierung von Routine-Aufgaben ein großes Potential für die individuelle Produktivitätssteigerung: Mehr als jeder vierte Büroangestellte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien könnte nach eigener Einschätzung 25 Prozent mehr pro Woche leisten, wenn entsprechende Technologie bereitstünde. 23 Prozent würden sogar bis zu 50 Prozent mehr leisten. 45 Prozent der Befragten sind ferner überzeugt, dass Automatisierung ihrem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil bringt. 31 Prozent sehen diesen Vorteil nicht und 23 Prozent sind sich nicht sicher.

Mittleres Management und Team-Leiter sehen größten Nutzen

Der Bedarf, Routine-Arbeit zu automatisieren, ist besonders bei Team-Leitern und dem mittleren Management vorhanden. Hier spricht nahezu jeder Dritte von einer Leistungssteigerung von 25 Prozent pro Woche. Die dank Automatisierung frei gewordene Zeit würde die Mehrheit der Führungskräfte (38 Prozent) nutzen, um sich auf das Team-Management zu konzentrieren. An zweiter Stelle steht die Fokussierung auf kreative Prozesse (35 Prozent), gefolgt von dem Willen, Kunden besser zuzuhören (28 Prozent).

Den Nutzen der Automatisierung für das gesamte Unternehmen schätzt das mittlere Management mit Abstand am höchsten ein: 66 Prozent der Befragten aus dieser Gruppe sind überzeugt, dass Automatisierung ihrer Firma einen Wettbewerbsvorteil bringen würde. Bei den befragten Teamleitern sind es immerhin 55 Prozent, die diesen Wettbewerbsvorteil so deutlich sehen. Die Vorteile und auch Entlastung, die gerade Mitarbeiter mit Personalverantwortung von der Automatisierung erwarten, scheinen also enorm.

Automatisierung: Wunsch und Wirklichkeit

Auf die Frage, welche Arbeiten die Studienteilnehmer in ihrem Unternehmen innerhalb der nächsten 12-24 Monate gerne automatisieren würden, waren die fünf häufigsten Antworten:

1. Dateiverwaltung und -dokumentation

2. Sich wiederholende Prozesse und Arbeitsabläufe

3. Informationen zwischen Systemen kopieren

4. Meetings aufsetzen

5. In Meetings besprochene Arbeitsaufträge dokumentieren

Es überrascht angesichts dieser Wunschliste nicht, dass 86 Prozent der Befragten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien bejahen, dass sie an technologischen Innovationen interessiert sind, die ihnen Routine-Arbeit abnehmen. Der Bedarf nach Automatisierungs-Lösungen ist nicht nur in den drei befragten Ländern, sondern auch auf allen Ebenen – vom Mitarbeiter bis zum Manager – ähnlich hoch.

Betrachtet man den Status quo auf Unternehmensseite, wird klar wie weit Wunsch und Realität auseinander liegen: Nur 7 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien geben an, eine unternehmensweite Automatisierungsstrategie zu haben, beziehungsweise, eine Umsetzung innerhalb der nächsten 12-14 Monate zu planen. Immerhin 38 Prozent bestätigen, dass sie über eine entsprechende Strategie für einzelne Abteilungen verfügen. 33 Prozent haben überhaupt keine Automatisierungsstrategie. 23 Prozent sind sich nicht sicher, ob ihr Unternehmen eine solche Strategie verfolgt.

Branchen mit Nachholbedarf

Mit der Frage nach dem Vorhandensein einer Automatisierungsstrategie legt der Digital Work Report den Nachholbedarf einiger Branchen offen: Am häufigsten verneinten die Branchen “Gemeinnützige Organisation” (51 Prozent), “Unterhaltung & Freizeit” (43 Prozent), Landwirtschaft (42 Prozent), Marketing (37 Prozent) sowie Versicherungen und die “Versorgungswirtschaft & Energiebranche” (jeweils 36 Prozent). Am besten schnitten die Branchen “Luft- und Raumfahrt”, “Finanzdienstleistungen” und “Telekommunikation” ab. Mitarbeiter aus Unternehmen aus diesen Branchen gaben mehrheitlich an, dass ihr Unternehmen eine Automatisierungsstrategie in einzelnen Abteilungen oder sogar im ganzen Unternehmen besitzt. Bemerkenswert ist, dass gerade Befragte aus diesen Branchen das Potential von Automatisierung mit am höchsten einschätzen – ein Indiz dafür, dass der positive Effekt von Automatisierung direkt unter den Mitarbeitern spürbar ist.

Für den ” Wrike Digital Work Report 2018″ wurden im Zeitraum von 4. bis 13. Dezember 2017 3.000 Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte in Deutschland, Großbritannien und Frankreich befragt; 1.000 davon in Deutschland.

Wrike ist eine cloud-basierte Projektmanagement- und Collaboration-Lösung, die Unternehmen dabei unterstützt, kontinuierlich exzellente Ergebnisse zu erzielen. Die Lösung wird von über 15.000 Unternehmen in 130 Ländern genutzt. Zahlreiche Auszeichnungen dokumentieren die Führungsstellung von Wrike im Bereich kollaboratives Arbeitsmanagement. So wurde das Unternehmen 2017 zum dritten Mal in Folge in die Liste der Deloitte Technology Fast 500 ™ aufgenommen. Zudem erhielt Wrike Auszeichnungen als Top-Arbeitgeber von der San Francisco Business Times / Silicon Valley Business Journal und der Bay Area News Group. Weitere Informationen finden Sie unter www.wrike.com/de

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