Studie: Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen unbekannt (VIDEO)

12. April 2018
Studie: Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen unbekannt (VIDEO)

München (ots) –

Neun von zehn der Befragten können Biopharmazeutika nicht definieren

– 84 Prozent der Deutschen würden trotzdem mit biotechnologischen Arzneimittel behandelt werden – Bundesbürger wünschen sich mehr Aufklärung über Wirkung und Herstellung von Biopharmazeutika

Naturheilmittel oder neuer Trend der Bio-Welle? 94 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff Biopharmazeutika nichts anfangen.(1) Oftmals werden hinter dem Begriff Naturheilmittel vermutet. Dabei handelt es sich um Arzneimittel, die biotechnisch hergestellt oder aus gentechnisch veränderten Organismen gewonnen werden und mit dem Ziel der Bekämpfung einer Krankheit in die Vorgänge des Körpers eingreifen. Insulin ist ein bekanntes Beispiel. Wem das erklärt wird, der ist gerne zur Einnahme eines solchen Arzneimittels bereit. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen.

47 Prozent der Deutschen haben noch nie etwas von Biopharmazeutika gehört.(1) Ebenfalls 47 Prozent ist der Begriff zwar geläufig, sie wissen aber nicht, was dahinter steckt.(1) Nur sechs Prozent der Befragten trauen sich eine Definition zu.(1) Der Großteil davon liegt falsch: Ein Prozent vermutet Naturheilmittel ohne chemische Zusätze.(1) Ein weiteres Prozent tippt auf natürliche Heilmittel.(1) Nur drei Prozent der Bundesbürger liegen richtig: Ein Prozent benennt richtig „mit Biotechnologie hergestellte Medikamente“ und zwei Prozent tippen auf „mit gentechnisch veränderten Organismen hergestellte Medikamente“.(1)

Biopharmazeutika werden mit gentechnisch veränderten Organismen hergestellt und kopieren beispielsweise körpereigene menschliche Proteine. Diese therapeutischen Proteine können die Grundlage für wichtige neue Behandlungsansätze liefern. Sie werden zur Behandlung von Krebs (z. B. Antikörper-Therapie), Nierenerkrankungen, Bluterkrankungen, rheumatoider Arthritis, Stoffwechselerkrankungen und Erkrankungen des Immunsystems genutzt. Bekannter Vertreter dieser Medikamentenkategorie ist das Insulin. Das lebenswichtige Hormon wurde bereits 1922 von Forschern aus der Bauchspeicheldrüse von Rindern gewonnen und seitdem erfolgreich zur Behandlung von Diabetikern eingesetzt. Insgesamt sind über 250 Biopharmazeutika in Deutschland zugelassen.(2) Ihr Marktanteil nahm 2016 knapp ein Viertel des deutschen Arzneimittelmarktes ein, so der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa).(2) Mehr als ein Drittel (37 Prozent) aller neu zugelassenen Medikamente waren 2017 biotechnolgisch hergestellte Arzneimittel.(2)

Wird den Deutschen eine Definition für biotechnologische Arzneimittel bereitgestellt, reagieren sie positiv auf die innovativen Therapiemöglichkeiten. 91 Prozent der Deutschen glauben daran, dass mit biotechnologischer Forschung schwere Krankheiten bekämpft werden können.(1) Und das nicht nur theoretisch: Sie würden auch selber auf derartige Arzneimittel setzen. 84 Prozent würden sich mit Biopharmazeutika behandeln lassen, wenn ihr Arzt diese empfiehlt.(1)

Da laut der Amgen-Studie die Aufklärung zu biotechnologischen Arzneimitteln sehr schwach ausgeprägt ist, wundert es kaum, dass sich 87 Prozent der Befragten mehr Informationen über diese Medikamente wünschen.(1) 89 Prozent würden gerne genau wissen, was durch die Einnahme in ihrem Körper passiert.(1) Vor allem ältere Menschen fühlen sich zu wenig aufgeklärt: 92 Prozent der Generation 60plus wünschen generell mehr Aufklärung, 94 Prozent speziell zu den Auswirkungen auf ihren Körper.(1)

„Die medizinische Biotechnologie bietet Chancen für Millionen von Patienten“, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. „Dank der biotechnologischen Forschung verstehen wir die biologischen Mechanismen von Krankheiten besser und können gezielte Therapien für schwere und seltene Erkrankungen entwickeln. Wir sind überzeugt, biotechnologische Arzneimittel sind der Schlüssel für eine bessere Gesundheitsversorgung.“

Video „Biologika und Biosimilars – Was steckt dahinter?“

In der Animation „Biologika und Biosimilars – Was steckt dahinter?“ erklärt das Biotechnologie-Unternehmen Amgen die Entwicklung und Herstellung von biotechnologischen Arzneimitteln – sogenannten Biopharmazeutika. Zudem beschreibt die Animation anschaulich die Unterschiede zwischen Originalpräparaten und Biosimilars. Link zur Animation: https://bit.ly/2JzPLyx

Zentrum Neue Technologien im Deutschen Museum München

Amgen ist Gründungspartner des Zentrums Neue Technologien (ZNT) im Deutschen Museum in München, dem weltweit größten naturwissenschaftlichen Museum. Im ZNT erhalten jährlich rund 1,45 Millionen Besucher des Deutschen Museums faszinierende Einblicke in die wissenschaftlichen Entwicklungen der Nano- und Biotechnologie. Auf der 2.400 Quadratmeter großen Fläche präsentiert die Amgen-Themeninsel die jüngste biotechnologische Arzneimittelforschung.

Zur Studie

Für die Studie „Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung“ wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ zu medizinischem Fortschritt und Biopharmazeutika als besonders innovativen Arzneimitteln befragt. Die Befragung führte Toluna im Dezember 2017 online durch.

Über Amgen

Amgen ist ein weltweit führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit nahezu 20.000 Mitarbeitern in mehr als 75 Ländern seit über 35 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit fast 650 Mitarbeitern jeden Tag daran, Patienten zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Patienten mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei Entzündungserkrankungen eingesetzt. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline und werden bald Biosimilars mit in unser Portfolio aufnehmen. www.amgen.de

Referenzen

1. Amgen-Studie „Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung“, Marktforschungsinstitut Toluna, Dezember 2017 2. Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) / Boston Consulting Group: BioTech-Report – Medizinische Biotechnologie in Deutschland 2017 (letzter Zugriff März 2018)

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen und Einschätzungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Dies gilt auch für Aussagen über Ertragsprognosen, Betriebsergebnismargen, Investitionsaufwendungen, liquide Mittel oder andere Finanzkennzahlen, erwartete gerichtliche, schiedsgerichtliche, politische, regulatorische oder klinische Ergebnisse oder Praktiken, Verhaltensmuster von Kunden und Verschreibern, Entschädigungsaktivitäten und -ergebnisse sowie andere ähnliche Prognosen und Ergebnisse.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.

Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden und tatsächliche Ergebnisse können von den erwarteten abweichen. Unsere Ergebnisse werden dadurch beeinflusst, wie erfolgreich wir neue und bestehende Produkte im In- und Ausland vermarkten. Sie hängen von klinischen und regulatorischen Entwicklungen ab, die aktuelle und zukünftige Produkte betreffen, von der Umsatzsteigerung bei kürzlich eingeführten Produkten, vom Wettbewerb mit anderen Produkten (einschließlich Biosimilars), von Problemen oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte sowie von globalen Wirtschaftsbedingungen. Darüber hinaus wird der Vertrieb unserer Produkte vom Preisdruck, der Wahrnehmung in der Politik und der Öffentlichkeit und von den Erstattungsrichtlinien der privaten und gesetzlichen Krankenkassen sowie Behörden und Managed Care Provider beeinflusst und kann zudem von Entwicklungen bei gesetzlichen Bestimmungen, klinischen Studien und Richtlinien sowie nationalen und internationalen Trends zur Eindämmung von Kosten im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Überdies unterliegen unsere Forschungs- und Testarbeit, unsere Preisbildung, unser Marketing und andere Tätigkeiten einer starken Regulierung durch in- und ausländische staatliche Aufsichtsbehörden. Wir oder andere könnten nach der Markteinführung unserer Produkte Sicherheits- oder Herstellungsprobleme oder Nebenwirkungen feststellen. Unser Unternehmen könnte von behördlichen Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsklagen betroffen sein. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz der für unsere Produkte und unsere Technologie angemeldeten und erteilten Patente von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen Schlüsselbetrieben durch und sind darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von Dritten abhängig. Lieferengpässe können den Vertrieb bestimmter aktueller Produkte und die Entwicklung von Produktkandidaten beschränken. Zudem stehen wir bei vielen der von uns vermarkteten Produkte sowie in Bezug auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten kann nicht garantiert werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert. Daher kann nicht dafür garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren werden manche Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Die Entdeckung signifikanter Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann auf eine gesamte Produktklasse zurückfallen und den Vertrieb der betreffenden Produkte, unser Unternehmen und unser Betriebsergebnis stark beeinträchtigen. Die Akquisition anderer Unternehmen oder Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Möglicherweise gelingt es uns nicht, Geld zu günstigen Konditionen am Kapital- und Kreditmarkt aufzunehmen oder überhaupt Geld aufzunehmen. Wir sind immer stärker von IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Unser Aktienkurs schwankt und kann von unterschiedlichsten Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäftserfolg kann die Zustimmung unseres Verwaltungsrats zur Ausschüttung einer Dividende sowie unsere Fähigkeit zur Zahlung einer Dividende oder zum Rückkauf unserer Stammaktien beschränken. Die wissenschaftlichen Informationen, die in dieser Medianote besprochen sind, und die in Verbindung zu unseren sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten stehen sind vorläufig und investigativ. Solche sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten sind nicht von der U.S. Food and Drug Administration zugelassen und es können keine Rückschlüsse hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit der sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten gezogen werden.

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Quellenangaben

Textquelle:Amgen GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30303/3914408
Newsroom:Amgen GmbH
Pressekontakt:Dr. Corinna Jacob

eMail: corinna.jacob@amgen.com
Telefon: 089-149096-1604

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