Der All-in-One-PC Envy Move von HP – ein tragbarer Rechner

Der Envy Move von HP – ein tragbarer Rechner

Ein Tablet ist ideal für unterwegs, ein Laptop ebenfalls, aber ein tragbarer Rechner? Gibt es so etwas wie einen Desktop-Rechner? Ja, und zwar aus dem Hause HP und er nennt sich „All-in-One- Envy Move“. Damit ist HP das Kunststück gelungen, eine Brücke zwischen einem klassischen und einem Laptop zu bauen. Zugleich ist damit eine ganz neue Gattung an Geräten auf dem Markt.

Der tragbare Arbeitsplatz

HP Envy Move All-in-One PC, 23,8"... *
  • MOBILITÄT – Dank , Standfüßen, Griff und Tastaturfach lässt sich dieser PC problemlos überallhin mitnehmen

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Alle, die viel unterwegs sind und mobil arbeiten wollen, besitzen in der Regel entweder einen Laptop oder ein Tablet. Damit sind jedoch viele Einschränkungen verbunden. Ein tragbarer Rechner, wie ihn HP jetzt vorgestellt hat, versucht jetzt mit einem alternativen , den Komfort eines normalen Computers und damit auch einen vollwertigen Arbeitsplatz mit der großen Flexibilität eines Laptops zu verbinden. „Envy Move“ nennt das den PC, der alles bietet, was auch ein klassischer Computer bietet. Ein tragbarer Rechner wie der „Envy Move“ wird mit einem Akku betrieben und besitzt einen 23,8 Zoll großen Bildschirm auf Standfüßen. Das Besondere ist: An der Rückseite gibt es eine Tasche, um darin die Tastatur mit dem integrierten Touchpad zu transportieren.

Mobil, aber mit Einschränkungen

Laut einer Mitteilung von HP ist „Envy Move“ eine gelungene Mischung aus einem Arbeits- und einem Entertainmentgerät. Es kann ebenfalls als Trainingsbegleiter für einen digitalen Work-out genutzt werden und ist ideal für einen Haushalt mit mehreren Nutzern. Ein tragbarer Rechner wie das Modell von HP ist allerdings nicht so mobil, wie HP es präsentiert. Der Monitor lässt sich nicht ganz so einfach im Rucksack verstauen und geht es ums Streaming, dann hält der Akku gerade einmal knapp vier Stunden durch. Es hat den Anschein, dass der Hersteller den „Envy Move“ eher für den privaten Gebrauch konzipiert hat. Damit kann man natürlich sehr einfach das Büro vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer verlegen.

Anpassungsfähig

Der Klang passt sich dank KI automatisch dem jeweiligen Zimmer an. Sitzt der Nutzer nah vor dem Bildschirm, dann tönt Stereo aus den bereits integrierten Lautsprechern. Wird aber beispielsweise ein Video angeschaut und man sitzt weiter weg, dann wechselt das System auf einen guten Surroundsound.

Eine solide Ausstattung

Bei seinem tragbaren Desktop-Computer hat HP auf solide gesetzt. Es gibt einen Intel-Core-i5-Prozessor der mittlerweile 13. Generation sowie 16 Gigabyte RAM und einen 512 Gigabyte SSD Speicher. Dazu kommt eine 5-Megapixel-Kamera an der Frontseite, die sich verschließen lässt und auch Videokonferenzen erlaubt. Per Intel Unison ist die Koppelung mit sowie mit einem Android-Smartphone jederzeit möglich. Um zu sparen, schaltet sich der PC mit 11 automatisch in den Standby-Modus, wenn der Nutzer weggeht. Er schaltet sich aber sofort wieder ein, wenn der Nutzer zurückkommt.

Fazit zum Envy Move von HP

Es stellt sich die Frage, ob sich die Idee des tragbaren PCs auf dem Markt tatsächlich durchsetzen kann. Mitte Oktober wird es auf diese Frage eine Antwort geben, denn dann kommt der All-in-One-Computer „Envy Move“ auf den Markt. In den USA wird er mit einer minimalen Ausstattung bereits angeboten und kostet rund 900 Dollar. In und in Österreich wird das mobile Computervergnügen mit einer besseren Ausstattung allerdings teurer, hier liegt der voraussichtliche Preis bei knackigen 1300 Euro.

Bild: © Depositphotos.com / snowing

Ulrike Dietz