Verdi will Streik bei Telekom ausweiten – 12 Prozent mehr gefordert

Deutsche Telekom (Archiv)
Die Streikaktionen bei der Deutschen nehmen Fahrt auf, da Verdi nach erfolglosen Verhandlungsrunden den Druck erhöht. Über zwei Tage kam man zu keiner Einigung, was Verdi dazu veranlasste, zu härteren Maßnahmen zu greifen. Los geht's zunächst in Ostdeutschland sowie in Baden-Württemberg, gefolgt von Norddeutschland und . Die Forderung liegt auf dem Tisch: eine saftige Lohnsteigerung von 12 Prozent oder mindestens 400 Euro mehr pro Monat für rund 70.000 Tarifbeschäftigte. Auch Auszubildende und Dualstudierende sollen nicht ausgehen und eine Erhöhung ihrer Vergütung um 185 Euro bekommen. Die Telekom, bisher mit leeren Händen, hat noch Zeit bis Ende April, ein faires Angebot vorzulegen. Bleibt zu hoffen, dass eine Lösung gefunden wird, die alle Seiten zufriedenstellt.

Bonn () – Die Gewerkschaft Verdi will die Warnstreiks bei der Deutschen Telekom ausweiten. Die zweite Verhandlungsrunde sei nach zwei Verhandlungstagen ohne Ergebnis geblieben, teilte Verdi am Dienstagabend mit.

Deswegen soll am Mittwoch zunächst an Telekom-Standorten in , , , , und Baden-Württemberg gestreikt werden. Am Donnerstag sind Arbeitsniederlegungen in Hamburg, , , Niedersachsen, Bremen und in Bayern geplant.

Verdi fordert für bundesweit rund 70.000 Tarifbeschäftigte 12 Prozent mehr Lohn, mindestens aber eine Steigerung um 400 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sowie die Entgelte der dual Studierenden sollen um monatlich 185 Euro erhöht werden.

Bislang habe die Telekom noch “kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt”, so Verdi. Die Verhandlungen sollen am 29. und 30. April fortgesetzt werden.

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