Weltfrauentag am 8. März: Frauen in der Pharmaforschung

6. März 2018
Weltfrauentag am 8. März: Frauen in der Pharmaforschung

Berlin (ots) –

Am 8. März ist Weltfrauentag. Ein guter Anlass, sich zu fragen: Wie weiblich ist die Pharmaindustrie?

Penicillin verdankt die Menschheit bekanntlich einem Mann – Alexander Fleming. Doch die gängigsten Medikamente gegen Gicht und Herpes und das erste Immunmedikament für Organtransplantierte verdankt sie einer Frau – der Amerikanerin Gertrude Belle Elion. Auch das derzeit meistverwendete Malariamedikament wurde maßgeblich von einer Frau entwickelt: der Chinesin Youyou Tu, die 2015 – wie Elion im Jahr 1988 – den Nobelpreis erhielt.

Diese Erfolgsgeschichte kann fortgeschrieben werden, denn heute sind Wissenschaftlerinnen in der Forschung und Entwicklung der Pharmaindustrie in Deutschland fast schon ausgeglichen vertreten: Ihr Anteil beträgt 44 Prozent. Insgesamt sind in den Abteilungen für Forschung und Entwicklung der Pharma-Unternehmen sogar knapp über 50 Prozent der Belegschaft Frauen.

In der Pharmaindustrie insgesamt sind 41 Prozent Frauen beschäftigt. Demgegenüber sind im Verarbeitenden Gewerbe 19 Prozent der Belegschaft weiblich; im Fahrzeug- und Maschinenbau sind es jeweils 13 Prozent (weitere Zahlen s.u.).

Frauen in der Pharmaforschung – was sind das für Persönlichkeiten? Einen Eindruck davon vermittelt der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) auf seiner Website www.research-on-stage.de mit persönlichen Geschichten aus der Welt der Forschung; darunter mehreren von Wissenschaftlerinnen.

Frauen in der Pharmaindustrie: Statistik

Alle Angaben hier beziehen sich auf das Jahr 2015.

Frauenanteil bei den Vollzeit-Beschäftigten insgesamt (Quelle: Statistisches Bundesamt):

– Pharmazeutische Industrie: 41,4 % Frauen – Chemie: 20,3 % – Maschinenbau: 13,3 % – Elektrotechnik: 22,7 % – Fahrzeugbau: 12,6 % – Verarbeitendes Gewerbe: 18,9 % – Unternehmen der Spitzentechnologie:* 24,9 % – Bildung i.S. von Erziehung und Unterricht: 55,0 %

Frauenanteil bei den Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) im Bereich „Forschung und Entwicklung“ (Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft):

– Pharmazeutische Industrie: 50,5 % Frauen – Chemie: 37,6 % – Maschinenbau: 12,7 % – Elektrotechnik: 12,2 % – Fahrzeugbau: 11,1 % – Verarbeitendes Gewerbe: 17,0 % – Unternehmen der Spitzentechnologie:* 19,5 %

Frauenanteil bei den Wissenschaftlern/Ingenieuren (Vollzeitäquivalente) im Bereich „Forschung und Entwicklung“ (Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft):

– Pharmazeutische Industrie: 44,0 % Frauen – Chemie: 26,3 % – Maschinenbau: 8,6 % – Elektrotechnik: 7,0 % – Fahrzeugbau: 9,5 % – Verarbeitendes Gewerbe: 12,7 % – Unternehmen der Spitzentechnologie:* 14,9 %

* Spitzentechnologiebranchen sind Branchen, die mindestens 7 % ihres Umsatzes für Forschung und Entwicklung im eigenen Unternehmen aufwenden. Dazu gehören neben der Pharmaindustrie u.a. Elektronik, Messtechnik und Optik.

Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 42 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland mehr als 80.000 Mitarbeiter. Mehr als 16.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/vfapharma

Quellenangaben

Bildquelle:obs/vfa – Verband forschender Pharma-Unternehmen/Sanofi
Textquelle:vfa – Verband forschender Pharma-Unternehmen, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/38861/3884351
Newsroom:vfa - Verband forschender Pharma-Unternehmen
Pressekontakt:vfa – Verband der forschenden Pharma-Unternehmen
Dr. Rolf Hömke
Forschungssprecher
Telefon 030 20604-204
r.hoemke@vfa.de

Weitere interessante News

„Maischberger“ am Mittwoch, 11. April 2018, um 22:45 Uhr München (ots) - Das Thema: "Angst auf der Straße: Muss der Staat härter durchgreifen?""Die Aufgabe des Staates ist es, für Recht und Ordnung zu sorgen. Diese Handlungsfähigkeit war in den letzten Jahren oft nicht mehr ausreichend gegeben." Mit dieser These hat CDU-Minister Jens Spahn eine hitzige Debatte ausgelöst. Seine Kritiker warnen, dass mit solchen Aussagen Angst verbreitet werde, obwohl die tatsächliche Sicherheitslage besser werde. Doch wie sicher können wir uns wirklich noch im öffen...
RupprechtRadomski: Rekordetat für Bildung und Forschung auch 2018 Berlin (ots) - Union steht für konsequenten Kurs hin zum 3,5-Prozent-Ziel Am heutigen Donnerstag berät der Deutsche Bundestag den Einzelplan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für das Haushaltsjahr 2018. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und die zuständige Berichterstatterin im Haushaltsausschuss, Kerstin Radomski: Albert Rupprecht: "Investitionen für Bildung und Forschung sind Investitionen ...
Änderung: Daniela Schick moderiert „SWR extra Zum Tode von Kardinal Lehmann“ Mainz (ots) - Ein Streiter für den Dialog zwischen den Religionen gestorben SWR Intendant Peter Boudgoust würdigt Karl Kardinal Lehmann - Sondersendungen im SWR Fernsehen Karl Kardinal Lehmann, ist am heutigen 11. März 2018 im Alter von 81 Jahren in Mainz verstorben. Aus diesem Anlass ändert der Südwestrundfunk (SWR) sein Programm. Zum Tod des ehemaligen Bischofs von Mainz und langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz äußert sich SWR Intendant Peter Boudgoust: "Mit Karl Lehmann i...

Über Presseportal.de

presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.

© Copyright 2017. IT Journal.