Meta will mehr Inhalte vor Jugendlichen verbergen

Junge Leute mit Smartphones (Archiv), via

Meta will mehr Inhalte vor Jugendlichen verbergen

Menlo Park () – Der Internetkonzern Meta will auf seinen Plattformen Facebook und Instagram künftig mehr Inhalte vor Teenagern verbergen. Man werde damit beginnen, “mehr Arten von Inhalten” für Jugendliche auszublenden, teilte das mit. Damit setze man die Empfehlungen von Experten um.

Unter anderem sollen alle Teenager künftig automatisch in die “restriktivsten Einstellungen” zur Inhaltskontrolle auf Instagram und Facebook gesetzt werden. Zudem werde man die Suche auf Instagram einschränken. Jugendliche sollen aufgefordert werden, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu aktualisieren.

Als Beispiel für Inhalte, die künftig nicht mehr angezeigt werden sollen, nennt Meta Beiträge über Selbstverletzungen. Man sei bereits bestrebt, Jugendlichen “nicht altersgerechte Inhalte” in Bereichen wie den sogenannten “Reels” nicht zu empfehlen – mit den Änderungen werde man sie in “Feed” und “Stories” nicht mehr zeigen, selbst wenn sie von jemandem geteilt wurden, dem die Teenager folgen, so Meta.

Zwar soll es weiter erlaubt sein, Inhalte zu teilen, die sich mit Selbstmord, Selbstverletzungen und Essstörungen auseinandersetzen, künftig werde man diese Inhalte aber nicht empfehlen und sie würden schwerer zu finden sein. Wenn Menschen nach Begriffen suchen, die mit diesen Themen zu tun haben, blende man die entsprechenden Ergebnisse aus und leite sie an Experten weiter, die ihnen helfen könnten, so der Konzern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Smartphones (Archiv)

Zusammenfassung

– Meta plant, mehr Inhalte vor Teenagern auf Facebook und Instagram zu verbergen
– Umsetzung von Expertenempfehlungen
– Automatische Einstellung von Teenagern in die “restriktivsten Einstellungen” zur Inhaltskontrolle
– Einschränkungen bei der Suche auf Instagram
– Aufforderung an Jugendliche, Privatsphäre-Einstellungen zu aktualisieren
– Beiträge über Selbstverletzungen sollen nicht mehr angezeigt werden
– Änderungen betreffen Bereiche wie “Reels”, “Feed” und “Stories”
– Inhalte zu Selbstmord, Selbstverletzungen und Essstörungen bleiben erlaubt, aber schwerer zu finden
– Bei Suchanfragen zu diesen Themen werden Ergebnisse ausgeblendet und Hilfe von Experten angeboten

Fazit

Meta plant, auf seinen Plattformen Facebook und Instagram mehr Inhalte vor Teenagern zu verbergen. Jugendliche sollen in die restriktivsten Einstellungen zur Inhaltskontrolle versetzt und ihre Suche auf Instagram eingeschränkt werden. Inhalte über Selbstverletzung sollen in nicht mehr angezeigt werden, und Beiträge zu Selbstmord, Selbstverletzung und Essstörungen sollen schwerer zu finden sein.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH