Merck leistet Beitrag zu weltweit schnellerem Zugang zu bezahlbaren Impfstoffen

12. April 2018
Merck leistet Beitrag zu weltweit schnellerem Zugang zu bezahlbaren Impfstoffen

– Kooperation mit der Universität Oxford für kostengünstige Impfstoff-Herstellungsprozesse und schnellere Verfügbarkeit von Impfstoffen

– Neue Impfstoff- Produktionsanlage in Ghana soll als Katalysator zur Lösung von Herausforderungen im Gesundheitsbereich im Land und in der Region beitragen

Darmstadt, Deutschland (ots/PRNewswire) – Merck (https://www.merckgroup.com/de), ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute eine Partnerschaft mit dem Jenner Institute (http://www.jenner.ac.uk/home) der Universität Oxford angekündigt, um robustere und skalierbare Herstellungsprozesse für Impfstoffe zu entwickeln. Diese Partnerschaft sowie Pläne zur Entwicklung einer Impfstoff-Produktionsanlage in Ghana sind nur die neuesten Beiträge des Unternehmens zu dem übergeordneten Ziel, durch erschwinglichere und leichter verfügbare Impfstoffe die Gesundheit der Menschen weltweit zu verbessern.

„Die Zusammenarbeit mit dem Jenner Institute wird den Zugang zu bezahlbaren Impfstoffen ebenso verbessern wie die weltweite Reaktion auf Krankheitsausbrüche“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und Leiter des Unternehmensbereichs Life Science. „Es ist Merck ein wichtiges Anliegen, den Zugang zu modernen Arzneimitteln insbesondere in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen auszubauen. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir die Herstellung von Impfstoffen, wie wir sie heute kennen, geprägt, und wir tragen weiter dazu bei, die schwierigsten Herausforderungen von morgen zu lösen.“

Im Rahmen der Kooperation mit dem Jenner Institute werden die Partner den Herstellungsprozess für Adenovirus-Impfstoffe – also Impfstoffe auf Basis von Adenoviren, einer bestimmten Form von DNA-Viren, als Träger – verbessern, indem Produkte, Systeme und Technologien von Merck in das reale Verfahren integriert werden. Durch den Einsatz von Merck-Technologien wollen die Kooperationspartner ein kostengünstiges und übertragbares Herstellungsverfahren entwickeln, mit dem sich die Impfstoffentwicklung und -herstellung weltweit beschleunigen lässt.

„Merck ist ein exzellenter Partner, um unsere Kompetenzen bei der Entwicklung von Adenovirus-Impfstoffen auszubauen, da das neu entwickelte Verfahren unserem bisher eingesetzten Prozess bezüglich Produktivität und Reinheit ebenbürtig beziehungsweise überlegen sein soll“, sagte Adrian Hill, Leiter des Jenner Institute der Universität Oxford.

Ergebnis der Zusammenarbeit soll ein geschlossener Prozess sein, der im Reinraum durchgeführt werden kann, um Kontamination zu minimieren, und der den hohen biologischen Sicherheitsanforderungen für virale Vektoren gerecht wird.

„Solche Verbesserungen sollen zum Fortschritt in der Entwicklung injizierbarer Arzneimittel in klinischer Qualität zur Nutzung in klinischen Studien und für andere Forschungszwecke beitragen“, so Hill weiter.

Merck baut Impfstoff-Produktionsanlage in Ghana

Unabhängig davon arbeitet Merck derzeit an Plänen für eine Impfstoff-Produktionsanlage in Ghana, um zur Bewältigung der großen gesundheitlichen Herausforderungen eines Kontinents beizutragen, der 99 Prozent seiner Impfstoffe importiert. Die Zusammenarbeit mit Ridge Management Solutions (http://www.rms.com/) auf Basis einer kürzlich unterzeichneten Absichtserklärung wird die Möglichkeit eröffnen, Ghana als erstes Land in Subsahara-Afrika mit einer eigenen Produktionsstätte für Humanimpfstoffe auszustatten.

„Wir wollen Schwellenländer unterstützen, indem wir unser Know-how weitergeben, sie bei der Optimierung ihrer Herstellungsprozesse begleiten sowie gleichzeitig Technologietransfer und den Aufbau von Anlagen vor Ort fördern“, ergänzte Batra.

Weitere Informationen über die Impfstoff-Kooperationen von Merck mit dem Ziel, die schwierigsten Herausforderungen bei der Impfstoffherstellung zu meistern, finden Sie hier: www.merckmillipore.com/vaccines.

Über das Jenner Institute

Das Jenner Institute wurde im November 2005 mit dem Ziel gegründet, innovative Impfstoffe gegen vorrangige Krankheiten weltweit zu entwickeln. Es widmet sich auf einzigartige Weise der Erforschung von Krankheiten von Mensch und Tier und testet gleichzeitig neue Impfstoffansätze an verschiedenen Arten. Die translationale Forschung gehört zu seinen wichtigsten Arbeitsbereichen, dazu zählen auch die Frühphasen-Entwicklung und die Evaluierung neuer Impfstoffe in klinischen Studien.

Das Institut bündelt die Forschungsaktivitäten von über 30 Jenner Investigators (http://www.jenner.ac.uk/jenner-investigators), die führende Forschungsgruppen auf dem Gebiet der Erforschung und Entwicklung von Human- und Tierimpfstoffen leiten. Gemeinsam bilden die Forscher des Instituts eine der größten gemeinnützigen Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaften auf dem Gebiet der Vakzinologie.

Die Jenner Institute Investigators entwickeln dank finanzieller Unterstützung von vielen Geldgebern neue Impfstoffkandidaten gegen vorrangige globale Infektionskrankheiten. Neue Impfstoffe gegen Malaria, Tuberkulose und HIV befinden sich derzeit im Feldversuch in Entwicklungsländern. Andere Forschungsgruppen arbeiten derzeit an Tierimpfstoffen gegen Maul- und Klauenseuche, Vogelgrippe, Rindertuberkulose und andere Krankheiten, die erhebliche ökonomische Verluste verursachen.

Das Institut beruht auf einer Partnerschaft zwischen der Universität Oxford (http://www.ox.ac.uk/) und dem Pirbright Institute (http://www.pirbright.ac.uk/) und ist der Nachfolger des ehemaligen Edward Jenner Institute for Vaccine Research. Das Institut wird durch die Jenner Vaccine Foundation (http://www.jenner.ac.uk/jenner-vaccine-foundation) unterstützt, eine in Großbritannien registrierte gemeinnützige Organisation. Beratend steht dem Institut das Jenner Institute Scientific Advisory Board (http://www.jenner.ac.uk/scientific-advisory-board) zur Seite.

Über Ridge Management Solutions

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 5 % wird ein Hurrikan in den nächsten 12 Monaten versicherte Schäden in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar verursachen, und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Erdbeben im selben Zeitraum versicherte Schäden im Wert von 50 Milliarden US-Dollar anrichtet, beträgt 1 %. Wir bei RMS erstellen die Simulationsmodelle, die Versicherern und Anlegern die Portfoliorisiken aufzeigen, die mit Katastrophen einhergehen: Naturkatastrophen (Stürme, Erdbeben, Hochwasser) ebenso wie Terrorismus, Pandemien und Veränderungen der Lebenserwartung.

Wir sind eines der spannendsten Unternehmen, von denen Sie wahrscheinlich noch nie etwas gehört haben, wenn Sie nicht gerade zu unseren Hunderten von Kunden im (Rück-)Versicherungs-, Banken- oder Hedge-Fonds-Sektor zählen. Wir sind führend in einer Branche, die wir selbst mit aufgebaut haben, und unsere Arbeit ist letztlich von Bedeutung für die ganze Welt. Wie wir Risiken verstehen und damit umgehen, betrifft jeden einzelnen Menschen, und das Resultat unserer Leidenschaft ist nichts weniger als eine widerstandsfähigere Welt dank einem besseren Verständnis katastrophaler Ereignisse.

Wir entwickeln unsere Vision weiter, indem wir zukünftige Lösungen in der Cloud anbieten, unserer bahnbrechenden Risikomanagement-Plattform „RMS(one)“ für den globalen Risikomarkt. RMS(one) wird eine ganzheitliche, integrierte Sicht auf das gesamte Unternehmen mit einer Plattform für alle Modelle, alle Sichtweisen und alle Daten bieten. Auf RMS(one) werden alle als gleichwertige Partner betrachtet.

RMS hat 1.200 Mitarbeitende in 11 Ländern, mit Niederlassungen unter anderem in Newark (CA, USA), Noida (Indien), London, Hoboken (NJ, USA) und Zürich.

Sämtliche Pressemeldungen von Merck werden zeitgleich mit der Publikation im Internet auch per E-Mail versendet: Nutzen Sie die Web-Adresse www.merck.de/newsabo, um sich online zu registrieren, die getroffene Auswahl zu ändern oder den Service wieder zu kündigen.

Über Merck

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Gut 52.000 Mitarbeiter arbeiten daran, Technologien weiterzuentwickeln, die das Leben bereichern – von biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler Sklerose über wegweisende Systeme für die wissenschaftliche Forschung und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder LCD-Fernseher. 2017 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro.

Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns. Merck mit Sitz in Darmstadt besitzt die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Einzige Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo das Unternehmen als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftritt.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/664984/Vaccines.jpg

Quellenangaben

Textquelle:Merck KGaA, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/6873/3914900
Newsroom:Merck KGaA
Pressekontakt:Ihr Ansprechpartner
Gangolf Schrimpf
06151 72 9591

Weitere interessante News

Rotes Kreuz und Novo Nordisk kündigen zukunftsweisende Partnerschaft zur Versorgung … Mainz/Kopenhagen (ots) - Weltweit sterben heute mehr Menschen an chronischen nicht-übertragbaren Krankheiten als an Infektionskrankheiten.(1) Dies spiegelt sich jedoch nicht in den Gesundheitsressourcen wider, insbesondere nicht in humanitären Krisengebieten. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das Dänische Rote Kreuz (Danish Red Cross, DRC) und Novo Nordisk kündigten heute eine Partnerschaft an, um der Zunahme chronischer Erkrankungen von Millionen Menschen in humanitären Kriseng...
Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März Hannover (ots) - Jeden Tag sterben weltweit mehr als 4.600 Menschen an Tuberkulose - insgesamt 1,7 Millionen Menschen jährlich. Damit ist Tuberkulose die tödlichste Infektionskrankheit weltweit. Im Jahr 2016 erkrankten 10,4 Millionen Menschen an Tuberkulose, das waren rund 28.500 Menschen pro Tag. Darauf weist die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages am 24. März hin. Dazu erklärt Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW: "Um die Epidemie zu beenden, sind In...
STADA Gesundheitsreport 2017: Große Wissenslücken im Umgang mit Antibiotika Bad Vilbel (ots) - Am 29. April findet zum elften Mal der "Tag der Immunologie" statt. Er soll die Menschen für die Wichtigkeit des Immunsystems sensibilisieren. Doch wie gut wissen junge Erwachsene in Deutschland über das körpereigene Abwehrsystem und Krankheitserreger Bescheid? Der STADA Gesundheitsreport 2017 zeigt, dass sie zu gefährlichem Halbwissen neigen. Ein Großteil der 18- bis 24-Jährigen unterschätzt die Ansteckungsgefahr bei Erkältungen und weiß zu wenig über Antibiotika und deren An...
Studie: Grippekranke kurieren sich nicht richtig aus Leverkusen (ots) - Vor allem Frauen und Teilzeitbeschäftigte fühlen sich genötigt, so schnell wie möglich zur Arbeit zurückzukehren. Sie bleiben zwar bei Grippe und Co. zu Hause, kurieren sich aber nicht vollständig aus. Bei leichten Erkrankungen schleppen sich die Arbeitnehmer noch oft ins Büro oder den Betrieb. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der pronova BKK. Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer ignoriert die Warnsignale des Körpers. Bei vergleichsweise leichten Beschwerden wie...
Tiens Group startet neue globale Branding-Strategie, um die junge Generation anzusprechen Tianjin, China (ots/PRNewswire) - Am 28. Januar 2018 eröffnete der Vorstandsvorsitzende der Tiens Group, Li Jinyuan, eine Pressekonferenz in der Tiens Group Unternehmenszentrale in Tianjin, um den weltweiten Auftakt der neuen Branding-Strategie einzuläuten und Neuigkeiten zu präsentieren. Mit über 6.000 Besuchern war die Konferenz die erste bedeutende Veranstaltung, die von der Tiens Group im neuen Jahr durchgeführt wurde. Zur Beschleunigung der internationalen Expansion und der neuen Branding-S...
Hausapotheke zweimal im Jahr ausmisten Baierbrunn (ots) - Die Hausapotheke in den eigenen vier Wänden sollte jeder zweimal jährlich überprüfen und ausmisten. Nicht mehr gebrauchte oder abgelaufene Medikamente sollten dann aussortiert und zugleich fehlende ersetzt werden, wie das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" empfiehlt. Einzelne Pillen und Blister ohne Umverpackung, die man nicht mehr zuordnen kann, gehören entsorgt. Wichtig ist, Arzneimittel keinesfalls in der Toilette hinunterzuspülen. Denn Rückstände können die Umwelt belast...
Suizidprävention auf YouTube Berlin (ots) - In "Vicky will's wissen - Folge 3" (bit.ly/2EK7l0s) spricht die Reporterin Vicky auf den Straßen Berlins mit Passanten über das Thema Suizid. Sie lädt in lockerer Atmosphäre dazu ein, sich über Wissen und persönliche Erfahrungen auszutauschen. Mit dem Video sollen junge Zuschauer aufgeklärt und zum offenen Umgang mit dem Thema Suizid ermutigt werden. Vicky stellt Fragen wie: "Was sind das für Menschen, die sich das Leben nehmen?" und "Was würdest Du tun, um einem Betroffenen zu he...
Flaute im Bett? Reden wir drüber! Baden-Baden (ots) - Talkbox mit Stuttgarter Sexualtherapeutin Claudia Huber in der Stuttgart Innenstadt am 26.4.2018 / Dreharbeiten für SWR Doku der Reihe "betrifft", Ausstrahlung Herbst 2018 Herrscht Notstand im Liebesleben der Deutschen? Was bringt wieder Schwung in abgekühlte Paarbeziehungen? Die Stuttgarter Sexualtherapeutin Claudia E. Huber weiß Rat. In einer Talkbox steht sie am 26. April 2018 von 14 bis 20 Uhr in der Stuttgarter Fußgängerzone (Königstraße / Büchsenstraße) Rede und Antwort...
Bei Gymnastik auf den Körper hören Baierbrunn (ots) - So wichtig Bewegung auch für Senioren ist - sie sollten sich bei Gymnastikübungen nicht übernehmen. "Beim Turnen muss man sich wohlfühlen, spüren, wo die eigenen Grenzen liegen", betont die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Gabriela Bastian im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber. "Ältere meinen oft, zu einem guten Training gehöre Muskelkater, um zu wirken. Das ist aber ein Irrtum." Untrainierte sollten daher nach eigens auf Senioren zugeschnittenen Angeboten fragen. Speziel...
Info-Film: Impfung schützt Kleinkinder in der Kita vor Windpocken München (ots) - Im Jahr 2017 gab es in Deutschland 21.788 Windpocken-Infektionen. Damit sind Windpocken weiterhin eine der am weitesten verbreiteten Kinderkrankheiten. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas oder Schulen, wo sich viele Kinder auf engem Raum aufhalten, werden diese schnell übertragen. Durch eine zweimalige Impfung kann eine Ansteckung verhindert werden. Üblicherweise wird die erste Impfdosis um den ersten Geburtstag herum verabreicht. Umfassend geschützt ist das Kind er...

Über Presseportal.de

presseportal.de - Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.

© Copyright 2017. IT Journal.